Tierwohl Bundeskartellamt für mehr Wettbewerb

Die Wettbewerbshüter vom Bundeskartellamt fordern mehr Wettbewerb bei der Finanzierung der Tierwohl-Initiative von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmittel-Einzelhandel. Die Forderungen folgen auf eine Ausweitung der Initiative seitens großer Handelsketten.

Mittwoch, 19. Januar 2022 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Bundeskartellamt für mehr Wettbewerb
Bildquelle: Beemster

Anstelle des bislang praktizierten einheitlichen Aufpreises für Fleisch aus artgerechterer Haltung hält das Bundeskartellamt beispielsweise eine Empfehlung zur Vergütung von Tierwohlkosten für denkbar. In Hinblick auf Kooperationen, die so etwas umsetzen wollen, berate es zurzeit Unternehmen, um ihnen im Kontext von Nachhaltigkeitsstrategien Hinweise zur wettbewerbsrechten Einbettung solcher Vorhaben zu geben.

Die Initiative Tierwohl will Tierhalter für die Verbesserung der Haltungsbedingungen honorieren. Ihr Kernelement ist die Zahlung eines einheitlichen Aufschlages an die teilnehmenden Tierhalter über die Schlachtbetriebe. Sie wird hauptsächlich von den vier größten Lebensmittel-Einzelhändlern Edeka, Rewe, Aldi und der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) unterstützt. Die Vereinbarung der Unternehmen über einen einheitlichen Aufpreis sei, so Bundeskartellamt Präsident Andreas Mundt, „für eine Übergangsphase aufgrund des Pioniercharakters dieses Projekts toleriert“ worden. Allerdings müsse man wettbewerbliche Elemente einführen, wie beispielsweise eine Empfehlung zur Vergütung von Tierwohlkosten.

 

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