HDE Digitaler Handel muss gefördert werden

Angesichts der Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Digitalisierung des Einzelhandels fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein 100 Millionen Euro schweres Förderprogramm.

Mittwoch, 05. August 2020, 11:23 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: HDE

„In dieser prekären Lage mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln können die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung aktuell vielerorts nicht gestemmt werden“, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser (Foto).

Viele mittelständische Händler kämpften derzeit angesichts der Corona-Krise und massiven Umsatzeinbußen um ihre Existenz. Daher sei Unterstützung notwendig. Der Betrag von 100 Millionen Euro orientiere sich an ähnlichen Projekten, die es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen bereits gebe, teilte der HDE mit.

Demnach könnten mit dem Fonds unter anderem die Händler individuell zu wirtschaftlich sinnvollen Digitalisierungsmaßnahmen beraten werden. Diese Maßnahmen sollen dann über Förderanträge vom Wirtschaftsministerium finanziert werden, hieß es seitens des HDE. Wirtschaftsminister Altmaier hatte zuvor angekündigt, das Ladensterben in den Innenstädten auch durch Digitalisierungsmaßnahmen verhindern zu wollen.

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