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Karstadt-Kaufhof Verdi stellt Bedingungen für Tarifverhandlungen

Lebensmittel Praxis | 14. August 2019
Karstadt-Kaufhof: Verdi stellt Bedingungen für Tarifverhandlungen

Bildquelle: Getty Images

Die Gewerkschaft Verdi will Galeria Karstadt Kaufhof bei der Sanierung in die Pflicht nehmen. So soll der neue Warenhausriese unter anderem eine verbindliche Zusage für die Rückkehr in den Flächentarifvertrag machen.

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Im Sanierungstarifvertrag fordert Verdi eine verbindliche Rückkehr auf das Niveau des Flächentarifvertrags und die verbindliche Übernahme der Tariferhöhungen sowie zusätzliche Anpassungsschritte. Das diene laut Gewerkschaft dazu, dass vor Abschluss eines zeitlich begrenzten Sanierungstarifvertrags festgelegt wird, wie die Anpassung an das Niveau des Flächentarifvertrags vor Vertragsende sichergestellt werden kann.

Als weitere Bedingungen fordern die Tarifkommissionen: Eine gemeinsame tarifliche Lösung für die Unternehmenssparten Kaufhof, Karstadt Warenhaus, Karstadt Sports und Karstadt Feinkost sowie keinen Eingriff in die aktuellen Vergütungen und Entgelte.

„Der Eigentümer verpflichtet sich zu konkreten Investitionssummen. Das Management muss Beiträge zur Sanierung leisten. Die Fremdvergabe der Verkaufsflächen wird begrenzt“, fordern die Tarifkommissionen.


Verhandeln wollen sie zudem einen Tarifvertrag „Gute Arbeit“, mit Mindestbesetzungsquoten in den Filialen und Abteilungen. Für alle vier Unternehmenssparten fordern Verdi und die Tarifkommissionen zudem eine Standort- und Beschäftigungssicherung.