Einzelhandel / Verdi Tarifgespräche vertagt

Bei den Tarifgesprächen für die rund 490.000 Beschäftigten im Südwest-Einzelhandel haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt: Für das erste Jahr bieten sie 1,5 Prozent mehr Geld und für das zweite Jahr eine Erhöhung um 1 Prozent. Die Gewerkschaft Verdi wies das Angebot umgehend zurück.

Montag, 06. Mai 2019, 14:47 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Verdi

Arbeitgeber-Verhandlungsführer Philip Merten verwies in Böblingen darauf, dass die wirtschaftlichen Aussichten im Einzelhandel sich deutlich eingetrübt hätten. Die Tarifgespräche wurden auf 12. Juni vertagt. Die Gewerkschaft fordert in Baden-Württemberg wie in vielen andern Bundesländern eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent. Außerdem soll das tarifliche Mindesteinkommen bei mindestens 2.100 Euro festgelegt werden. Ein zentrales Anliegen von Verdi ist es, die Allgemeinverbindlichkeit wiederherzustellen. Damit würden die Tarifverträge verpflichtend für alle Arbeitgeber einer Branche gelten.

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