EU-Staaten Mehrheit gegen Einweg-Plastik

Im Ausschuss der EU-Botschafter fand sich laut EU-Diplomatenkreisen am Mittwoch eine Mehrheit für das geplante Verbot von Kunststoff-Wegwerfprodukten. Die abschließenden Verhandlungen zwischen den Staaten und dem Parlament sollen Anfang November beginnen. Ziel ist, das Gesetz bis Ende des Jahres zu verabschieden.

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 14:52 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Die EU-Kommission hatte im Mai vorgeschlagen, Einmalgeschirr, Strohhalme, Wattestäbchen und anderes Einweg-Plastik zu verbannen. Sie bezieht sich dabei auf Gegenstände, für die es bereits Alternativen gibt.

Die Brüsseler Behörde verspricht sich durch die Maßnahme eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes um 3,4 Millionen Tonnen. Bis 2030 könnten Umweltschäden in Höhe von 22 Milliarden Euro vermieden werden, hieß es.

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