Edeka:Reagiert gelassen auf Facebook-Post

Bildquelle: Olaf Druse bei Facebook

Edeka Reagiert gelassen auf Facebook-Post

Ein Facebook-Foto von weggeworfenen Würsten in einer Mülltonne vor einem Berliner Edeka-Supermarkt bewegt die Netzgemeinde. Es sei Symbol für die Wegwerfgesellschaft, so wütende Kommentare. Es gibt aber auch Verständnis, denn das MHD war überschritten. Die Edeka reagiert gelassen.

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Grundsätzlich sei die Wertschätzung und der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln für Edeka ein wichtiges Anliegen, heißt es im Unternehmen. „Wir engagieren uns auf allen Ebenen auf vielfältige Weise, um die Menge der Lebensmittelabfälle so gering wie möglich zu halten“, so eine Unternehmenssprecherin. So gehörten die Edeka-Kaufleute und Großhandelsgesellschaften seit vielen Jahren zu den wichtigsten Förderern der bundesweit rund 900 lokalen Tafel-Initiativen und weiterer sozialer Einrichtungen, denen sie regelmäßig Lebensmittel spenden. „Da die meisten Edeka-Märkte aufgrund unserer genossenschaftlichen Struktur selbstständig geführt werden, entscheiden die Kaufleute selbst, wie sie mit Lebensmitteln verfahren; dabei beachten sie selbstverständlich auch die rechtlichen Vorgaben“, heißt es weiter.

„In diesem Fall war das Verbrauchsdatum der Ware – bis zu diesem Zeitpunkt muss ein Artikel verzehrt worden sein – in den meisten Fällen abgelaufen, so dass eine Weitergabe nicht erlaubt war“, so das Unternehmen. „Wichtig ist in jedem Fall, dass gespendete Lebensmittel qualitativ einwandfrei sind. Dies gilt besonders für leicht verderbliche Produkte wie Fleisch oder Wurst. „Beim Verzehr von Lebensmitteln, bei denen das Verbrauchsdatum abgelaufen ist, ist eine Gesundheitsgefährdung nicht auszuschließen.“