Penny Erster Discounter mit nachhaltigeren Tiefkühltragetaschen

Lebensmittel Praxis | 27. April 2018
Penny: Erster Discounter mit nachhaltigeren Tiefkühltragetaschen

Bildquelle: rewe

Nachdem Penny im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie 2016 die Plastiktüte verbannt hat, setzt der Discounter nun ein weiteres Zeichen: Noch in der ersten Hälfte dieses Jahres wird er seine Tiefkühltragetaschen auf ressourcenschonende Recyclat-Folie (LDPCR) umstellenteilt die Deutsche-Presseagentur (dpa) mit. Pro Jahr verkaufe Penny rund zwei Millionen solcher Tragetaschen.

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Die neuen Tiefkühltragetaschen mit dem bekannten „Blauen Engel“-Umweltzeichen haben demnach einen doppelten Effekt: Zum einen bestehen sie zu 80 Prozent aus Recyclingmaterial aus dem „Gelben Sack“, der Anteil eingesetzter neuer Plastikfolie sinkt entsprechend auf 20 Prozent. Zum anderen kommen sie ohne eine Kälte isolierende Aluminiumschicht aus, heißt es weiter. Die neuen Tiefkühltragetaschen isolierten durch geschäumtes Material so gut wie die Vorgängerversion.

„Mit der Umstellung auf die neuen Tiefkühltragetaschen mit einem mindestens 80-prozentigem Recyclat-Anteil ersetzen wir eine Menge an Frischmaterial, die ausreichen würde pro Jahr um 120 Fußballfelder zu bedecken. Auch die energetisch sehr aufwändige Herstellung von der Aluminiumzwischenschicht für diese Tragetaschen hat ein Ende“, so Stefan Magel, Bereichsvorstand Handel Deutschland/COO Penny.

„Wir zeigen damit als Branchenvorreiter, dass wir nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern diese leben. Die vorhandenen Restmengen der alten Tiefkühltragetaschen verkaufen wir sukzessive ab, da es ökologisch unsinnig wäre, diese zu vernichten. In der zweiten Jahreshälfte gibt es dann in allen 2.200 Penny-Märkten nur noch die neuen Tiefkühltragetasche.“