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KPMG-Studie Datenpreisgabe trotz Zweifel an Sicherheit

Lebensmittel Praxis | 04. April 2018
KPMG-Studie: Datenpreisgabe trotz Zweifel an Sicherheit

Bildquelle: Shutterstock

Im Internet persönliche Daten anzugeben, ist für sechs von zehn Bundesbürgern fester Bestandteil der modernen Kommunikation. Gleichzeitig ist der Datenschutz im Netz für 84 Prozent der Deutschen enorm wichtig. In Sachen Datensicherheit vertrauen sie stationären Händlern mehr als dem Onlinehandel. Das zeigen die Ergebnisse des neuen Consumer Barometers von IFH Köln und KPMG.

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Im Umgang mit ihren Daten vertrauen knapp 90 Prozent der Konsumenten vor allem ihren Banken und Krankenkassen. Stationäre Händler und Onlinehändler werden von 78 bzw. 70 Prozent der Befragten in puncto Datensicherheit als vertrauenswürdig eingestuft. Sozialen Medien und Gewinnspielen steht die Mehrheit der Konsumenten eher misstrauisch gegenüber.

Jeder Vierte wurde schon einmal Opfer von Datenmissbrauch und die Mehrheit der Konsumenten versucht, die eigenen Daten besser zu schützen, ergab die Befragung. So treffen drei Viertel der Befragten verschiedene Vorkehrungen, um nicht einem Hackerangriff zum Opfer zu fallen. Etwa ebenso viele Konsumenten achten beim Einkauf im Netz darauf, dass sie Online-Shops über eine sichere Verbindung besuchen. Um digitale Dienste im Alltag zu nutzen, geben Konsumenten aber durchaus persönliche Daten preis, z.B. um mit Kundenkarten Treupunkte zu sammeln (87 Prozent) oder um an Gewinnspielen teilzunehmen (81 Prozent).