Lidl Landwirte besorgt über Wurst-Importe

Lidl führt unter der Eigenmarke „Kuljanka“ Rohwurst aus Polen in die Bundesrepublik ein. Viele hiesige Landwirte kritisieren dieses Vorgehen. Sie befürchten, die Afrikanische Schweinepest (ASP) könne nach Deutschland eingeschleppt werden.

Montag, 19. Februar 2018, 11:49 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Lidl verweist auf strenge Qualitätskontrollen und saubere Zulieferer. Der Rohstoff der Wurstwaren stamme sowohl aus Zentral- als auch aus Osteuropa. „In Ländern, die von der Afrikanischen Schweinepest betroffen sind, beziehen wir ausschließlich Rohstoffe aus den sogenannten freien Gebieten“, so das Unternehmen. Die ASP kursiert zurzeit im Nordosten Polens.

Das Friedrich Löffler Institut teilte mit, dass nichts gegen Lebensmittel aus jenen Regionen in Polen spreche, die nicht von der ASP betroffen sind. Aus den restriktierten Zonen in Polen käme nichts heraus, dafür sorgten die Veterinärbehörden vor Ort.

„Die Landwirte sind derzeit alarmiert und sensibel bei dem Thema, es geht schließlich im Zweifel auch um die Existenz eines landwirtschaftlichen Betriebes“, heißt es aus der Redaktion der Fachzeitschrift „Top Agrar“.

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