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Ladenöffnung NRW denkt um

Lebensmittel Praxis | 06. September 2017
Ladenöffnung: NRW denkt um

Bildquelle: Robert Pfeil

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage offenbar schon bereits 2018 von vier auf acht verdoppeln, wenn es nach NRW-Minister Andreas Pinkwart (Bild) geht.

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Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Minister für Wirtschaft und Digitales, hofft, dass die neue Regelung "schon im kommenden Frühjahr in Kraft treten kann."  So äußerte er sich gegenüber Vertretern der Fachpresse. Gleichzeitig will das Land Nordrhein-Westfalen Klagen gegen geplante verkaufsoffene Sonntage verhindern, in dem die schwarz-gelbe Koalition in Düsseldorf den sogenannten "Anlassbezug" abschafft. Bisher ist für die Genehmigung einer Sonntagsöffnung ein besonderer Anlass wie etwa ein großes Fest oder eine Messe notwendig. Oftmals klagen insbesondere die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di oder die Kirchen erfolgreich dagegen, weil sie den Anlass für nicht angemessen halten. Das hat in den vergangenen Jahren die Ladenöffnung an Sonntagen in vielen Fällen verhindert.