Tabakkonzern Reemtsma stellt Fuhrpark auf Elektroautos um

Der Tabakkonzern Reemtsma elektrifiziert seine Flotte von 350 Fahrzeugen bis 2030. Der Umstieg beginnt 2026 mit dem Außendienst. Weltweit entfallen 24 Prozent der direkten Emissionen von Mutterkonzern Imperial Brands auf Fuhrparks.

Donnerstag, 18. Dezember 2025, 11:29 Uhr
Manuel Glasfort
Die Ladepunkte in der Hamburger Reemtsma-Zentrale sind bereits installiert. Bildquelle: Reemtsma

Der Tabakkonzern Reemtsma stellt seinen Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge um. Bis 2030 soll die gesamte Flotte in Deutschland CO₂-neutral sein, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umstieg beginnt 2026 mit den Mitarbeitern im Außendienst, bis 2028 sollen alle Fahrzeuge für diese Gruppe ausgeliefert sein.

Der Fuhrpark umfasst derzeit rund 350 Fahrzeuge. Nach Angaben von Reemtsma entfallen weltweit etwa 24 Prozent der direkten Emissionen der Muttergesellschaft Imperial Brands auf den Fuhrpark. „Die Umstellung ist ein wichtiger Schritt nach vorne für unsere Arbeit, unsere Umwelt und unsere gemeinsame Zukunft“, zitierte das Unternehmen Bernd Lutter, Market Manager Germany bei Reemtsma, in der Mitteilung.

Als Standardfahrzeug wählte Reemtsma den Skoda Enyaq 85 aus. Zuvor hatte das Unternehmen verschiedene Modelle zwölf Monate lang unter realen Bedingungen getestet. Rund 280 Mitarbeiter im bundesweiten Außendienst sollen das Modell erhalten.

Reemtsma schult Mitarbeiter für Elektromobilität

Reemtsma bereitet die Mitarbeiter mit Trainings auf den Umstieg vor. Die Schulungen behandeln die Nutzung der Fahrzeuge, Ladeprozesse, Reichweiten und Routenplanung. „Wir lassen niemanden beim Umstieg allein“, zitierte das Unternehmen Lutter in der Mitteilung. An den Standorten in Hamburg und Langenhagen bei Hannover stehen den Mitarbeitern nach eigenen Angaben bereits mehr als 50 Ladepunkte für Elektroautos und Elektrofahrräder zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung.

Reemtsma bietet seinen rund 1.600 Mitarbeitern seit 2022 Fahrrad-Leasing an. Den Angaben zufolge nutzen etwa 15 Prozent der Beschäftigten dieses Angebot. 41 Prozent der rund 680 Mitarbeiter in Hamburg fahren mit dem vom Unternehmen voll bezuschussten Deutschlandticket im öffentlichen Nahverkehr.

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