Deutsches Weininstitut Weinernte fällt geringer aus als angenommen

Die Ernte der deutschen Weinbaubetriebe fällt geringer aus als zunächst angenommen. Ein Grund ist der kräftige September-Regen.

Mittwoch, 15. Oktober 2025, 09:15 Uhr
Manuel Glasfort (mit dpa)
Die Reben trugen in diesem Jahr nicht ganz so reichlich wie in den Vorjahren, wie das Deutsche Weininstitut mitteilt. Bildquelle: Getty Images

Extrem frühe Lese und kräftige Niederschläge im September: Der Ertrag bei der diesjährigen Lese liegt nach Einschätzung des Deutschen Weininstituts (DWI) im rheinhessischen Bodenheim rund 10 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Das ist weniger als zu Beginn der Weinernte angenommen. 

Das DWI rechnet insgesamt mit weniger als 8 Millionen Hektolitern Weinmost und etwa so viel wie im vergangenen Jahr. 2024 waren es 7,8 Millionen Hektoliter. Der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegt bei 8,7 Millionen Hektolitern. Das Statistische Bundesamt war kürzlich auf der Basis von Schätzungen für dieses Jahr noch von rund 8,2 Millionen Hektorliter Weinmost ausgegangen. 

Weininstitut sieht vielversprechende Qualität

„Durch die sehr frühe Lese war die Saftausbeute nicht so hoch und die Beeren blieben insgesamt etwas kleiner“, nennt DWI-Sprecher Ernst Büscher einen Grund. „Als dann Mitte September der Regen mit teilweise 100 Litern pro Quadratmeter kam, musste es sehr schnell gehen und bei der Lese viele Trauben aussortiert werden.“ Die Qualität des Jahrgangs sei aber allgemein sehr gut und vielversprechend.

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