Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte sind im August 2025 um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Juli 2025 waren die Preise noch um 0,3 Prozent und im Juni um 1,1 Prozent gefallen.
Die Preisentwicklung verlief bei pflanzlichen und tierischen Produkten weiterhin gegenläufig. Während sich pflanzliche Erzeugnisse um 12,7 Prozent verbilligten, verteuerten sich Tiere und tierische Erzeugnisse um 11,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2025 sanken die Preise für pflanzliche Produkte um 5,5 Prozent und für tierische Erzeugnisse um 0,3 Prozent.
Besonders stark fielen die Preise für Speisekartoffeln. Sie lagen im August 52,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch Gemüse verbilligte sich um 2,9 Prozent, wobei vor allem Eissalat mit minus 27,4 Prozent, Kohlgemüse mit minus 4,3 Prozent und Tomaten mit minus 3 Prozent günstiger wurden. Dagegen verteuerten sich Blumenkohl um 20,7 Prozent und Champignons um 8 Prozent. Die Preise für Obst stiegen um 8,2 Prozent, für Erdbeeren um 14,4 Prozent und für Tafeläpfel um 10,7 Prozent.
Bei den tierischen Produkten trieb vor allem die Milch den Preisanstieg. Sie verteuerte sich im August um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Eier kosteten 9,9 Prozent mehr. Die Preise für Rinder stiegen um 40,5 Prozent, während Schlachtschweine sich um 4 Prozent verbilligten. Geflügel verteuerte sich um 10,7 Prozent, wobei die Preise für Enten und Puten um 16,3 Prozent und für Hähnchen um 7,4 Prozent stiegen.
