Bei Kölln in Elmshorn brach ein Feuer in einer Pelletpresse aus. Über 100 Einsatzkräfte waren an den schwierigen Löscharbeiten beteiligt. Das Unternehmen setzt die Produktion mit Einschränkungen fort. Verletzte gab es nicht. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.
Mitarbeiter konnten das Feuer zunächst begrenzen
Der Brand entstand am Mittwochabend in einer Pelletpresse, in der Kölln Rückstände aus der Haferflockenproduktion verarbeitet. Mitarbeiter der Nachtschicht entdeckten offene Flammen und alarmierten die Feuerwehr. Gleichzeitig löste die Brandmeldeanlage aus. Die Betriebsmitarbeiter begrenzten das Feuer zunächst auf die Presse.
Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig. Feuerwehrleute öffneten unter schwerem Atemschutz die Maschine, räumten sie manuell aus und löschten glimmende Reste. Sie brachten mehrere Kubikmeter Material ins Freie und löschten es dort ab. Später entdeckten die Einsatzkräfte weitere Glutnester in einem großen Silo oberhalb der Presse. Vermutlich gelangten brennende Partikel über die Lüftungsanlage dorthin.
Driftmann-Egelhof: Dankbar für die gezeigte Empathie
Über 100 Einsatzkräfte aus sechs Feuerwehren sowie das THW beteiligten sich an den Löscharbeiten. Kölln setzt die Produktion fort, allerdings mit Einschränkungen. „Wir setzen alles daran, die Lieferfähigkeit sicherzustellen“, teilte das Unternehmen mit.
Dr. Friederike Driftmann-Egelhof, Vorsitzende der Geschäftsführung, lobte den Einsatz: „Die Einsatzkräfte haben tolle Arbeit geleistet. Viele unserer Mitarbeitenden waren vor Ort und haben mit angepackt.“ Sie dankte für die zahlreichen guten Wünsche und die gezeigte Empathie mit dem Unternehmen.
