Tarifstreit bei Brauereien Radeberger-Mitarbeiter legen Arbeit nieder

Die Beschäftigten der Brauerei Radeberger streiken bis Dienstagabend für höhere Löhne. Die Gewerkschaft NGG fordert 7 Prozent mehr Gehalt für Brauereimitarbeiter in Sachsen und Thüringen. Beschäftigte in Sachsen verdienen laut NGG über 8.000 Euro weniger pro Jahr als ihre Kollegen im Westen.

Montag, 04. August 2025, 09:16 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Die Beschäftigten sächsischer Brauereien kämpfen für eine bessere Bezahlung. Um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, hat die Gewerkschaft NGG zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Bildquelle: Getty Images

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Beschäftigten der Brauerei Radeberger zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand begann am Sonntagabend und soll bis Dienstagabend andauern, teilte die Gewerkschaft mit.

Die NGG fordert in der aktuellen Tarifauseinandersetzung der Brauwirtschaft Sachsen-Thüringen eine Lohnerhöhung von 7 Prozent. Zudem sollen Auszubildende 100 Euro mehr erhalten. Die Arbeitgeber haben nach Angaben der Gewerkschaft bislang kein Angebot vorgelegt.

Die Gewerkschaft begründet ihre Forderung mit einer Lohnlücke zwischen Ost und West. Beschäftigte in Sachsen erhalten demnach mehr als 8.000 Euro weniger pro Jahr als ihre Kollegen im Westen.

Die nächsten Verhandlungen finden laut NGG am 14. August statt. Die Gewerkschaft schließt eine vierte Streikwelle vor diesem Termin nicht aus. Zuletzt hatten bereits Beschäftigte anderer sächsischer Brauereien ihre Arbeit niedergelegt.

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