Die Müller Gruppe hat ihre Führungsstruktur neu aufgestellt. Die langjährigen Führungskräfte Stephan Lange, Frederik Görtz, Jörg Geiger und Stefan Rossmann haben zum 1. Juli 2025 zusätzliche Verantwortung für die Standorte Birkenfeld und Bayreuth übernommen. Das teilte der Fleischvermarkter nun mit.
Familienunternehmen auf nächste Generation vorbereiten
Die vier Manager bilden künftig zusammen mit den Gesellschaftern Stefan Müller und Martin Müller sowie Rolf Michelberger und Jens Strohecker die Konzernführung. Dr. Johannes Frey bleibt nach Angaben des Unternehmens für das Projektmanagement und die Optimierung der Supply Chain zuständig. „Mit dieser neuen Führungsstruktur wollen wir nicht nur unsere Unternehmensgruppe zukunftssicher aufstellen, sondern auch unser Familienunternehmen für die nächste Generation vorbereiten“, so Stefan Müller.
Zwei Standorte werden weiterentwickelt
Die Müller Gruppe kündigte zudem Investitionen in ihre Standorte an. Der Fleischvermarkter will den Standort Bayreuth für die Rinderschlachtung und den Standort Ulm für die Schweineschlachtung weiterentwickeln. Den Standort Birkenfeld hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits in den vergangenen Jahren durch umfangreiche Investitionen als zentralen Lager- und Veredelungsstandort ausgebaut.
Neue Vertragsmodelle geplant
Die Schweineschlachtung am Standort Ulm hat die Müller Gruppe laut der Mitteilung im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent gesteigert. Das Unternehmen will zudem neue Vertragsmodelle für Rinderhalter über Erzeugergemeinschaften und den privaten Viehhandel einführen. Damit will der Fleischvermarkter nach eigenen Angaben seine süddeutsche Rohstoffbasis an Mastbullen, Mastfärsen und Schlachtkühen in höheren Haltungsformen sichern.
