Fleischverarbeitung Müller Gruppe stellt Führungsteam neu auf

Die Müller Gruppe stellt ihre Führungsstruktur neu auf und überträgt vier langjährigen Managern zusätzliche Verantwortung. Der Fleischvermarkter investiert zudem in seine Standorte Bayreuth und Ulm. Die Schweineschlachtung in Ulm stieg im ersten Halbjahr 2025 um 11,6 Prozent.

Dienstag, 08. Juli 2025, 12:00 Uhr
Manuel Glasfort
Das Führungsteam der Müller Gruppe (von links): Martin Müller, Frederik Görtz (sitzend), Stefan Roßmann, Stephan Lange, Rolf Michelberger, Dr. Johannes Frey, Jörg Geiger(sitzend) und Stefan Müller. Bildquelle: Müller Gruppe

Die Müller Gruppe hat ihre Führungsstruktur neu aufgestellt. Die langjährigen Führungskräfte Stephan Lange, Frederik Görtz, Jörg Geiger und Stefan Rossmann haben zum 1. Juli 2025 zusätzliche Verantwortung für die Standorte Birkenfeld und Bayreuth übernommen. Das teilte der Fleischvermarkter nun mit.

Familienunternehmen auf nächste Generation vorbereiten

Die vier Manager bilden künftig zusammen mit den Gesellschaftern Stefan Müller und Martin Müller sowie Rolf Michelberger und Jens Strohecker die Konzernführung. Dr. Johannes Frey bleibt nach Angaben des Unternehmens für das Projektmanagement und die Optimierung der Supply Chain zuständig. „Mit dieser neuen Führungsstruktur wollen wir nicht nur unsere Unternehmensgruppe zukunftssicher aufstellen, sondern auch unser Familienunternehmen für die nächste Generation vorbereiten“, so Stefan Müller. 

Zwei Standorte werden weiterentwickelt

Die Müller Gruppe kündigte zudem Investitionen in ihre Standorte an. Der Fleischvermarkter will den Standort Bayreuth für die Rinderschlachtung und den Standort Ulm für die Schweineschlachtung weiterentwickeln. Den Standort Birkenfeld hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits in den vergangenen Jahren durch umfangreiche Investitionen als zentralen Lager- und Veredelungsstandort ausgebaut.

Neue Vertragsmodelle geplant

Die Schweineschlachtung am Standort Ulm hat die Müller Gruppe laut der Mitteilung im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent gesteigert. Das Unternehmen will zudem neue Vertragsmodelle für Rinderhalter über Erzeugergemeinschaften und den privaten Viehhandel einführen. Damit will der Fleischvermarkter nach eigenen Angaben seine süddeutsche Rohstoffbasis an Mastbullen, Mastfärsen und Schlachtkühen in höheren Haltungsformen sichern.

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