Bizerba, Fanuc, Kilivations und Schmalz haben eine strategische Partnerschaft für Automatisierungslösungen in der Lebensmittelbranche geschlossen. Die vier Unternehmen wollen gemeinsam Lösungen für den End-of-Line-Bereich entwickeln, wie Bizerba mitteilte. In diesem Bereich werden Lebensmittel nach dem Verpacken etikettiert, geprüft, gestapelt und palettiert. Viele dieser Arbeitsschritte erfolgen bislang noch manuell.
Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen
Die Partner bringen unterschiedliche Kompetenzen in die Allianz ein. Bizerba steuert Wäge-, Kennzeichnungs-, Schneid- und Inspektionstechnik bei und übernimmt die Rolle des Systemintegrators. Fanuc liefert Robotik- und Steuerungstechnologien, Kilivations bringt Erfahrung in der Entwicklung von Robotik-Anwendungen ein. Schmalz steuert Expertise in der Greif- und Vakuumtechnik bei.
Hygienische und berührungslose Verarbeitung
Auf der Robotikmesse Automatica 2025 präsentierten die Unternehmen nach eigenen Angaben eine erste gemeinsame Entwicklung: eine vollautomatisierte Sandwich-Station, die frische Lebensmittel hygienisch und berührungslos verarbeitet. Das System kombiniert Schneidetechnologie mit Robotik, Vakuumgreiftechnik und Dosiersystemen.
„Diese strategische Partnerschaft ist ein perfect match und ein entscheidender Baustein unserer Bizerba Strategie, ganzheitliche Lösungen im Food-Markt zu platzieren“, so Oliver Deifel, Director Global Customer Solution Center bei Bizerba.
Bizerba beschäftigt nach eigenen Angaben rund 4.500 Mitarbeiter in über 120 Ländern und betreibt Produktionsstätten in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Serbien, Großbritannien, China, den USA und Kanada. Ebenso wie die beiden Partner Schmalz und Kilivations hat Bizerba seinen Hauptsitz in Baden-Württemberg.
