Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan hat ihre vierte Umwelterklärung veröffentlicht. Nach eigenen Angaben legt die Brauerei darin einen besonderen Fokus auf soziales Engagement und die Förderung ihrer Mitarbeiter.
Weihenstephan veröffentlicht seit 2021 regelmäßig ihre Umweltleistungen im Rahmen des Umweltmanagementsystems EMAS (Eco Management and Audit Scheme). In der aktuellen Erklärung hebt die Brauerei neben ökologischen Kennzahlen erstmals auch Maßnahmen für die Belegschaft hervor.
„Nur wer hinter dem Produkt und dem Arbeitgeber steht, bringt Höchstleistungen“. So zitiert die Brauerei ihren Direktor Dr. Josef Schrädler. Die Kombination aus Umweltbewusstsein und einem gesunden Arbeitsumfeld sei der Schlüssel zum Erfolg.
Weihenstephan fördert Gesundheit und Engagement
Weihenstephan bietet den Mitarbeitern nach eigener Darstellung ein Gesundheitsprogramm mit verschiedenen Maßnahmen, die die Fitness steigern sollen; darunter ist ein Fitnessraum im Brauereigebäude. Außerdem unterstützt das Unternehmen Umwelt- und Sozialprojekte sowie Kultur- und Sportinitiativen in der Region. Die Brauerei arbeitet ferner seit Jahren mit den Isar Sempt Werkstätten zusammen, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung.
Nach drei Jahren als EMAS-zertifiziertes Unternehmen zieht Weihenstephan ein erstes Fazit. Demnach unterschritt die Brauerei die Zielwerte im Bereich Wärmeenergie und Stromverbrauch. Beim Wasserverbrauch erreichte sie das Ziel zwar nicht vollständig, erzielte aber eine Reduktion. Weihenstephan betrachtet die Ziele für 2024 als zufriedenstellend erreicht und die getroffenen Maßnahmen als wirksam.
