Dr. Oetker Umsatzsteigerung trotz globaler Herausforderungen

Trotz globaler Krisen, Kostensteigerungen und Konsumzurückhaltung konnte die Oetker-Gruppe im Jahr 2023 ihre Umsätze organisch um 6,3 Prozent auf über 6,9 Milliarden Euro steigern. Die Gruppe investiert weiter in Innovationen und Nachhaltigkeit.

Dienstag, 18. Juni 2024 - Hersteller
Bettina Röttig
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Bildquelle: Dr. Oetker

Die Oetker-Gruppe blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2023 zurück. Das Unternehmen erzielte insgesamt einen Umsatz von knapp 7 Milliarden Euro. „Die globalen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 waren auch für die Oetker-Gruppe alles andere als einfach“, kommentiert Dr. Albert Christmann, persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, das Geschäftsjahr 2023. Gleichzeitig freue er sich, "dass es uns vor diesem Hintergrund gelungen ist, unsere Umsätze organisch um 6,3 Prozent zu steigern."

Der in Deutschland erzielte Umsatz der Oetker-Gruppe erhöhte sich um 7,1 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.  Der Anteil des außerhalb Deutschlands erzielten Umsatzes lag gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei 43,5 Prozent des Gesamtumsatzes.

Der Geschäftsbereiche Nahrungsmittel, der sich aus den Unternehmen Dr. Oetker und Conditorei Coppenrath & Wiese, zusammensetzt, erwirtschaftete insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 4,1 Milliarden Euro und damit ein Plus von 4,6 Prozent. Die positive Umsatzentwicklung ist nach Angaben der Gruppe unter anderem auf ein starkes Wachstum im Pizza- und Professional-Geschäft zurückzuführen.

In Deutschland erzielte die Sparte Nahrungsmittel ein moderates Wachstum. Neben Preiserhöhungen, die seit Mitte des Jahres 2022 zur teilweisen Kompensation des Kostenauftriebs auf der Beschaffungsseite nicht vermeidbar waren, wirkten sich insbesondere die gestiegenen Absatzmengen im Pizzabereich positiv auf den Umsatzverlauf aus. Die Kategorie Kuchen und Dessert blieb laut Unternehmen aufgrund von Kaufzurückhaltungen und Auslistungen hinter den Erwartungen zurück – trotz moderater Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Positiv zum Umsatzplus beigetragen habe die Akquisition des auf Tiefkühl-Mini-Pizzen und -Snacks spezialisierten Herstellers Galileo in den letzten Monaten des Jahres.

Die Radeberger Gruppe verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 8,3 Prozent, insbesondere dank erfolgreicher nationaler Spezialitäten und regionaler Premiummarken.

Flaschenpost, das sich vom Getränkesofortlieferanten zum Online-Supermarkt transformiert hat, war ein wesentlicher Wachstumstreiber im Geschäftsbereich Weitere Interessen. OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung, der IT-Dienstleister der Gruppe, erzielte ebenfalls Umsatzzuwächse durch strategische Weiterentwicklungen im Bereich Cloud-Technologien und Cyber Security.

Im Jahr 2023 hat die Oetker-Gruppe ihre Investitionen um 31 Prozent auf 303 Millionen Euro erhöht. Ein großer Teil dieser Investitionen floss in die Nahrungsmittelsparte (+46 Millionen Euro), um Innovationen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung voranzutreiben. Dr. Oetker investierte gezielt in den Ausbau von Kapazitäten in internationalen Pizzawerken und nachhaltige Energielösungen.

Die Anzahl der Beschäftigten der Oetker-Gruppe blieb weltweit stabil bei 29.013. Der Geschäftsbereich Nahrungsmittel beschäftigte 16.510 Mitarbeiter, während der Geschäftsbereich Bier und alkoholfreie Getränke 6.385 Mitarbeiter zählte.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Oetker-Gruppe, ihre Umsätze erneut moderat zu steigern und setzt auf organisches Wachstum. Gezielte Preisanpassungen und ein striktes Kostenmanagement sollen die hohen Beschaffungskosten kompensieren. Die Investitionen sollen weiter steigen, um die Basis für zukünftiges Wachstum zu legen und die Digitalisierung sowie Nachhaltigkeitsprojekte voranzutreiben.

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