Zwischenbilanz Starker Franken macht Nestlé zu schaffen

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres weniger abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Zudem hat der hohe Kurs des Schweizer Franken dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Donnerstag, 19. Oktober 2023 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Nestlé

Der Umsatz ging um 0,4 Prozent auf 68,8 Milliarden Franken (72,5 Mrd. Euro) zurück, wie der Konzern am Donnerstag in Vevey mitteilte. Der starke Franken schmälerte den Umsatz dabei um 7,4 Prozent.

In lokaler Währung gerechnet ist das Unternehmen hingegen um 7,8 Prozent gewachsen. Dabei verhalfen dem Konzern erneut deutliche Preiserhöhungen von 8,4 Prozent zu diesem Plus. Besonders stark legten Tierfutter und Kaffee zu. Beim Tierfutter erzielte das Unternehmen ein Plus von 13,1 Prozent, der Umsatz von Kaffee nahm im hohen einstelligen Prozentbereich zu.

Die Verkaufsmenge ging über die gesamte Periode derweil um 0,6 Prozent zurück und war auch im dritten Quartal negativ - mit einem Minus von 0,3 Prozent allerdings deutlich weniger stark als im Vorquartal. Damals hatte Nestle 1,1 Prozent weniger Ware verkauft.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Demnach soll Nestlé nach wie vor ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von 7 bis 8 Prozent erzielen.

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