Molkereien DMK präsentiert stabiles Geschäftsjahr

DMK Group hat nach Aussage von CEO Ingo Müller (Foto) 2021 ihre gesteckten Ziele erreicht: Der Umsatz von Deutschlands größter Molkereigenossenschaft liegt mit 5,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau, die Eigenkapitalquote bleibt mit 33,8 Prozent stabil. Das Ergebnis konnte auf 27 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr 24,9 Millionen Euro).

Freitag, 24. Juni 2022 - Hersteller
Markus Wörmann
Artikelbild DMK präsentiert stabiles Geschäftsjahr
Bildquelle: DMK Group

„Die DMK Group blickt trotz aller Herausforderungen auf ein stabiles Geschäftsjahr 2021 zurück. Die drei vorherrschenden gesellschaftlichen Themen - Krisen, Konflikte und der Klimawandel - fordern die Welt auch in 2022 weiter und erfordern gemeinsame Lösungen. Für das Unternehmen ist seine Vision 2030 dabei weiterhin Kurs und bewährter Kompass“, so lautete das Fazit von CEO Ingo Müller anlässlich der jährlichen Vertreterversammlung in Hannover. Auch in Punkto Auszahlungsleistung konnte das genossenschaftlich organisierte Unternehmen sein wichtigstes Ziel für 2021 erreichen: Inklusive Nachzahlungen hat das DMK mit 35,88 Cent/kg (VJ 32,05 Cent/kg) den durchschnittlichen Auszahlungspreis für die genossenschaftlichen Landwirte 2021 mit 0,14 Cent über dem offiziellen Bundesvergleich (BLE) abgeschlossen. Die aktuelle Auszahlungsleistung im Juni 2022 liegt bei 52 Cent Milchgeld.

Neben der voranschreitenden Ernährungstransformation und Klimafragen rückt auch das Thema Versorgungssicherheit für die DMK Group wieder stärker in den Fokus. „Angesichts dieser Entwicklungen kommt der Verlässlichkeit bei gleichzeitig kontinuierlicher Weiterentwicklung der DMK eine besondere Bedeutung zu. Denn erst diese Kombination versetzt uns in die Lage, auf der einen Seite in diesen Krisen zu bestehen und gleichzeitig die Anforderungen an uns zu lösen. Die Basis dafür ist unsere Vision 2030, die wir im vierten Jahr konsequent umsetzen. Und diese Konsequenz und der sortierte Blick nach vorne zahlt sich mehr und mehr aus“, erklärt Ingo Müller. Auch wenn klar sei, dass es noch viel zu tun gäbe: Als einer der größten Lebensmittelhersteller Deutschlands sieht das Unternehmen die große Chance, Teil einer enormen Transformation zu sein und die Ernährung der Zukunft maßgeblich mitzugestalten. „Die Zeiten haben sich geändert, schnell und radikal. Mit der weltweiten Pandemie, dem Krieg in Europa und der daraus entstehenden Energie- und Nahrungsmittelkrise, einer weltweiten Inflation und der sich zuspitzenden Klimakrise türmt sich ein Berg von großen Herausforderungen auf: für den Einzelnen, für Staaten und Gemeinschaften, für die ganze Welt“, fasst Müller die Aufgaben zusammen.

Entsprechend bringen auch im laufenden Geschäftsjahr angespannte Lieferketten und Preisexplosionen in nahezu allen Kategorien große Unsicherheiten mit sich. Als Teil der kritischen Infrastruktur stehe für das DMK die bestmögliche Sicherung seiner Lieferketten und der Energieversorgung im Fokus. Zudem bleiben höhere Produktionsauflagen und in der Folge steigende Kosten in 2022 ebenso herausfordernd, wie die sich komplett verändernden politischen Rahmenbedingungen und die damit einhergehende Transformation von Landwirtschaft und Ernährung.

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