Geschäftsjahr Oetker-Gruppe trotz Aufspaltung im Wachstum

Trotz Pandemie und der Unternehmensaufspaltung im vergangenen Geschäftsjahr, konnte die Dr.-Oetker-Gruppe ihren Umsatz halten. Nach eigenen Angaben blieben Nahrungsmittel- und Getränkebereiche mit Tiefkühlpizzen, Backpulver und Bier jeweils auf dem Niveau des Vorjahres.

Mittwoch, 15. Juni 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Dr. Oetker

Rund 7,4 Milliarden Euro Umsatz konnte die gesamte Gruppe 2021 verbuchen, während es im Vorjahr noch 7,3 Milliarden Euro waren. Im Vergleich der ersten zehn Monate des Vorjahres erzielte das Unternehmen ein Wachstum von rund 5,5 Prozent. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben.

Mit der Aufspaltung des Konzerns unter den Familienstämmen, dem ein jahrelanger Streit der Erben über die Ausrichtung in zwei unabhängige Unternehmensgruppen voraus geht, werden einige Unternehmensteile wie Hotels und der Schaumweinhersteller Henkell/Freixenet nur bis zum 31. Oktober im Konzernbericht enthalten sein.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Albert Christmann erklärte, dass das abgelaufene Geschäftsjahr von der Pandemie und ihren Unwägbarkeiten, den Folgen für die Weltwirtschaft sowie von der Unternehmensspaltung geprägt gewesen sei. „Dass es vor diesem Hintergrund gelungen ist, die Umsätze zu steigern und neue Unternehmen in den Gruppenverbund zu integrieren, erfüllt uns alle mit großer Freude“, so Christmann. Mit einer diesjährigen Prognose hielt sich Christmann zurück, denn nach der Pandemie werde die Weltwirtschaft durch den  Ukraine-Krieg belastet.

Verluste verzeichnete das Unternehmen allerdings mit einen Umsatzrückgang von rund 1,6 Prozent bei der Radeberger-Gruppe. Auflagen für die Gastronomie und Lockdown sorgten nach 2020 erneut für starke Absatzverluste bei Fassbier, erklärte das Unternehmen.

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