Milchmarkt Erzeugerpreise für Milch steigen weiter

Kurz vor Jahresende haben die Milcherzeuger von den festen Tendenzen an den Produktmärkten profitiert. Im Bundesmittel erhielten die Milcherzeuger im November rund 39 Cent je kg Milch. Die Molkereien zahlten daher ein nochmals höheres Milchgeld an ihre Lieferanten aus.

Freitag, 07. Januar 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Die Milchanlieferung hatte im November ihren Tiefpunkt erreicht und stieg seitdem lediglich sehr verhalten. Dies führte zu einer produktübergreifend begrenzten Verfügbarkeit, was in erster Linie die Ursache für die Preisanstiege auf der Produktebene war. Zudem verlieh die im Vorweihnachtsgeschäft belebte Nachfrage weiteren Aufwind, berichtet das Branchenmagazin top agrar.

Im Bundesmittel erhielten die Milcherzeuger nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) für konventionell erzeugte Kuhmilch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß rund 39,0 Cent je kg. Dabei lag die Auszahlungsleistung im Bundesgebiet West mit im Mittel 39,2 Cent je kg leicht über dem Bundesschnitt, während dieser im Bundesgebiet Ost mit 38,2 Cent je kg verfehlt wurde. Gegenüber Oktober 2021 bedeutete dies einen Anstieg des Bundesdurchschnitts um mehr als 1,5 Cent je Kilogramm und stellte damit den bisher deutlichsten Zuwachs des Jahres 2021 dar. Gegenüber November 2020 zahlten die Molkereien sogar 6,1 Cent je kg mehr für den angelieferten Rohstoff.

Im Durchschnitt von Januar bis November 2021 erhielten die Milcherzeuger mit schätzungsweise 35,2 Cent je Kilogramm Milch rund 2,9 Cent je Kilogramm mehr als im vergleichbaren Zeitraum im Jahr 2020.

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