Weinkellerei Reh Kendermann meldet Umsatzsprung

Die Reh Kendermann Weinkellerei GmbH erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021) einen Gruppenumsatz von 95 Millionen Euro. Dies bedeutet einen Umsatzzuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. 

Montag, 15. November 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Reh Kendermann meldet Umsatzsprung
Bildquelle: Reh Kendermann

In Bingen vollendete die Kellerei den ersten Bauabschnitt planmäßig und nahm das neue Tanklager in Betrieb. Im Laufe des 1. Halbjahres 2022 startet der zweite Bauabschnitt mit dem Neubau von Kasino und Aufenthaltsräumen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende 2023 geplant.

„Vor einem Jahr hatte ich gesagt, wir würden aufgrund von Covid-19 ein besonderes Geschäftsjahr erleben“, erinnert sich Geschäftsführer Alexander Rittlinger, „das Geschäftsjahr 2020/21 aber hat das noch einmal getoppt.“ Lockdown über Monate hinweg, reduzierte Begegnungen mit anderen Menschen, Homeoffice und viele andere Einschränkungen zur Eindämmung der Virusausbreitung haben das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben erheblich beeinflusst: „Die Herausforderungen für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter, die unsere strengen Hygieneauflagen und Sicherheitskonzepte vorbildlich umgesetzt haben, waren enorm“, so Alexander Rittlinger.

Hinzu kamen Dauerthemen wie starker Preisdruck – sogar verschärft durch die Corona-Lockdowns – Strukturwandel im Einzelhandel und Brexit. Dennoch ist Alexander Rittlinger mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden: „Wir haben uns über die gesamte Gruppe hinweg positiv entwickelt. Vor allem ist es uns gelungen, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und uns mit den Themen Nachhaltigkeit und Innovation ganz klar zu positionieren.“ Sehr erfreulich ist, dass Deutscher Wein national und international wieder deutlich an Beliebtheit zugenommen hat.

Weiter erfolgreich entwickelten sich die internationalen Tochtergesellschaften und Beteiligungen von Reh Kendermann. Yapp Brothers aus England und North South Wines (NSW) setzen ihren positiven Kurs fort. „Zwar war coronabedingt insbesondere die Gastronomie rückläufig, aber der Online-Handel konnte dies mehr als kompensieren“, erläutert Alexander Rittlinger. Mit sehr gut bewertet der Geschäftsführer die Entwicklung des rumänischen Weinguts Crama Oprisor von Reh Kendermann.

Stark beeinträchtigt durch eine fast zweimonatige Schließung der Häfen in Südafrika war das eigene Weingut Napier. Dennoch gelang es, deutliche Umsatzzuwächse zu erzielen und das Geschäftsjahr ausgeglichen abzuschließen. „Wir sind dort auf einem guten Weg“, ist Alexander Rittlinger überzeugt. Ziel ist es, sich künftig vorwiegend auf Premiumweine und Projekte zu konzentrieren.“

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