Molkereien BMI vereinheitlicht Frankenland-Markenauftritt

Mit einem einheitlichen Auftritt über alle seine Produkte hinweg will die Genossenschaft BMI Bayerische Milchindustrie seine Regional-Marke Frankenland weiter stärken. Mit dem Rückenwind eines starken Wachstums, vor allem beim Absatz im Lebensmittelhandel durch die Corona-Pandemie, soll eine vorsichtige Modernisierung umgesetzt werden. 

Freitag, 06. August 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild BMI vereinheitlicht Frankenland-Markenauftritt
Bildquelle: Frankenland/BMI

„Wir modernisieren Frankenland, um einerseits neue Konsumenten zu erreichen und gleichzeitig die Bindung an die Marke zu stärken“, erklärt Michael Roucka, Leiter Geschäftsbereich Frische bei der BMI. „So haben wir das Marken-Logo vorsichtig überarbeitet, wobei wir – wie beim gesamten Relaunch – natürlich auch auf die hohe Wiedererkennbarkeit für unsere Stammverwender achten.“ Zudem wurde bei dem neuen Look darauf Wert gelegt, die Sichtbarkeit der Marke im Regal zu erhöhen, sowie die Orientierung für die Konsumenten durch eine klarere Differenzierung der einzelnen Produkte zu verbessern.

Ab Mitte September ist das neu gestaltete Sortiment im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Von Mitte Dezember an folgt dann auch das umfangreiche Sortiment für den Bereich Foodservice im komplett neuen Look.

Neben dem äußeren Erscheinungsbild wurden auch viele Rezepturen überarbeitet – im Sinne der Wünsche der Verbraucher nach zum Beispiel weniger Zucker oder Verzicht auf Gelatine.

Außerdem wird die Regionalität betont: Alle Verpackungen tragen deshalb nun ein großes „Regionalherz“, verbunden mit dem Claim: „Regional – aus dem Frankenland“. Die Milch kommt aus einem Einzugsgebiet von ca. 130 Kilometern rund um die BMI-Werke Würzburg, Ebermannstadt und Zapfendorf im bayerischen Franken.

Neben Regionalität spielt auch Bio für die Marke Frankenland eine wichtige Rolle. So gibt es im LEH-Sortiment mittlerweile mehrere Frankenland-Produkte in Bioland-Verbands-Qualität. Darüber hinaus setzt die Regionalmarke seit vielen Jahren verstärkt auf Glas als Verpackungsmaterial und den damit verbundenen umweltbewussten Mehrwegkreislauf.

Die 1952 gegründete Genossenschaft BMI Bayerische Milchindustrie mit Sitz in Landshut zählt
aktuell 29 Milchliefergenossenschaften, Molkereien und finanzierende Mitglieder. Als eines
der führenden deutschen Molkereiunternehmen verarbeitet die BMI jährlich 900 Millionen Kilogramm
Milch und über zwei Milliarden Kilogramm Molke an den sieben Produktionsstandorten
in Bayern und Sachsen-Anhalt. Der Exportanteil beträgt 49 Prozent. Die BMI ist einer der
größten Molkenpulverhersteller Deutschlands; daneben sind Frischprodukte und Käse tragende
Säulen. Abnehmer sind der Lebensmitteleinzelhandel, die weiterverarbeitende Industrie
und der Fachgroßhandel. Mit über 1.000 Mitarbeitern wird ein Jahresumsatz von circa 665
Millionen Euro (2020) erwirtschaftet.

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