Wilke-Wurst-Skandal Gemeinde will Fabrik abreißen

Mehr als anderthalb Jahre nach der Schließung des Wurstherstellers Wilke und dem Skandal um mit Keimen verunreinigte Produkte will die nordhessische Gemeinde Twistetal alle Gebäude auf dem etwa 35.000 Quadratmeter großen Areal im Kreis Waldeck-Frankenberg abreißen und das Gelände für eine neue Nutzung erschließen.

Mittwoch, 14. Juli 2021, 10:58 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Das habe das Gemeindeparlament einstimmig beschlossen, sagte Bürgermeister Stefan Dittmann (FDP). Am 2. Oktober 2019 war der Lebensmittelskandal rund um die Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG in Twistetal bekannt geworden. In Wilke-Wurst waren Listerien-Keime nachgewiesen worden. Gesundheitsbehörden meldeten 37 Krankheitsfälle, die mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht wurden, darunter drei Todesfälle.

 

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