Aber es besteht auch noch Luft nach oben. In einer repräsentativen Befragung1 geben 18 Prozent der Verbraucher an, den Nutri-Score als Entscheidungskriterium bei der Ernährung nicht beurteilen zu können. Gleichzeitig führen 25 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Nutri-Score als Entscheidungskriterium wichtig oder sehr wichtig sei. Das Deutsche Tiefkühlinstitutes sieht darin einen klarer Beleg für die Richtigkeit, diese erweiterte und vereinfachte Nährwertkennzeichnung in Deutschland einzuführen. Bereits vor gut einem Jahr kamen die ersten mit dem Nutri-Score gekennzeichneten Tiefkühlprodukte auf den Markt. Seit der offiziellen Einführung des Nutri-Scores haben sich bereits mehr als 100 Unternehmen mit ihren mehr als 200 Marken registrieren lassen. Die Tiefkühlmarken führender Hersteller und des größten europäischen Heimdienstanbieters waren von Beginn an dabei. Mittlerweile ergänzen die Handelsmarken das mit dem Nutri-Score gekennzeichnete Sortiment in der TK-Abteilung und bieten bereits bei einer Vielzahl von Produkten eine bessere Orientierung durch das neue Nährwertlabel. Das dti befürwortet den europaweiten Einsatz der erweiterten Nährwertkenn-zeichnung Nutri-Score, um den in der EU tätigen Unternehmen der Tiefkühl- und Lebensmittelwirtschaft die Verwendung des Nutri-Scores zu erleichtern und die gesunde Ernährung für alle europäischen Verbraucher zu stärken.
DTI Erste Nutri-Score-Bilanz
Zum Weltverbrauchertag und Europäischen Tag des Verbrauchers am 15. März 2021 zieht das Deutsche Tiefkühlinstitut e.V. ( dti ) eine erste positive Zwischenbilanz zur Einführung des Nutri-Scores in Deutschland.
LP international - Nachrichten
-
ÖsterreichStart-up IB-7 entwickelt Hautpflege komplett per KIDas österreichische Kosmetik-Unternehmen IB-7 bringt im Juni 2026 eine Hautpflegemarke auf den Markt, deren Rezepturen vollständig mit künstlicher Intelligenz entwickelt wurden. Das Unternehmen sieht darin einen neuen datenbasierten Ansatz für die Entwicklung von Kosmetikprodukten.
-
SchweizHolderhof nimmt neue Verpackungsanlagen in BetriebDer Schweizer Getränkehersteller Holderhof Produkte hat in seinem Fruchtverarbeitungszentrum in Sulgen einen Kartonpacker und einen Palettierer installiert. Die Anlagen stammen vom italienischen Hersteller SMI. Das Unternehmen verarbeitet dort jährlich bis zu 15.000 Tonnen Mostäpfel zu Saft.
-
GroßbritannienCo-op baut und modernisiert zwei Dutzend StandorteDie britische Genossenschaft Co-op baut ihr Filialnetz aus. Im zweiten Quartal 2026 kommen 24 neue und renovierte Standorte hinzu. Die Geschäfte dienen zugleich als Verteilzentren für den Online-Handel.
Viel gelesen in Hersteller
-
Einkauf mit...Mareike Bell von L’Oréal – warum Refill nur mit Preisvorteil funktioniert -
GesundheitstrendLongevity wird zum Trend – und das bietet Umsatzchancen -
Heidemark-CEO im InterviewWas aus dem Putenfleischanbieter unter den neuen Eigentümern wird -
Nachhaltigkeit im SüßwarensegmentWarum hohe Kakaopreise bei Bauern nicht ankommen – und was der Handel ändern will
Im Heft
Hersteller
-
Innovation im Proteinmarkt80 Prozent Eiweiß aus der Luft – wie Solar Foods mit Solein die Versorgungslücke schließen will -
BAT-Manager im Interview„Wir fahren das profitabelste Geschäft zurück“ – wie der Tabakkonzern den Wandel steuert -
TabakindustrieFeuer aus, Lichter aus – warum Deutschlands Zigarettenfabriken verschwinden -
Obst und GemüseZeitfresser Disposition – wie KI den Bestellprozess verkürzt und Abschriften um 30 Prozent senkt -
Famila-Warenhausleiter im Interview„Traditionelle Angebote sind erfolgreich“ – warum Klassiker zur WM den Unterschied machen -
Fußball-WMDas Turnier bietet Umsatzchancen – in diesen Zeiten erst recht
Warenkunde
-
ProduktwissenHonig ohne Herkunftstricks – was eine neue EU-Regel für die Produktkategorie bedeutetHonig ist ein Naturprodukt, gesammelt von fleißigen Bienen. Im Sommer greifen neue Regeln zur Kennzeichnung – ein Vorteil für regionale Ware.
-
ProduktwissenIced Coffee treibt den Boom – warum Kaffeekonzentrate jetzt durchstartenKaffeekonzentrate bringen den Iced-Coffee-Trend nach Hause. Junge Konsumenten treiben die Nachfrage nach schnellen Kaffeegetränken.
Nachhaltigkeit
-
Fairer HandelFairtrade wächst auf 3,14 Milliarden Euro und will stärkere Lieferketten -
GetränkewirtschaftCoca-Cola Europacific Partners elektrifiziert Pkw-Flotte -
PreisentwicklungGroßhandelspreise steigen so stark wie seit drei Jahren nicht -
Experte im LP-GesprächLebensmittelbranche braucht ganzheitliche Energie-Konzepte
Personalien Hersteller
Im Gespräch - Hersteller
-
Famila-Warenhausleiter im Interview„Traditionelle Angebote sind erfolgreich“ – warum Klassiker zur WM den Unterschied machenOliver Wagner vom Famila-Warenhaus in Neustadt setzt zur Fußball-WM vor allem auf bewährte Sortimente statt teurer Aktionen – und erklärt, warum zu viel Event schnell zum Verlustgeschäft wird.
-
Ritter Sport„Nachhaltigkeit ist ein Marathon, kein Sprint“Mehr Nachhaltigkeit beim Kakao und bei anderen Zutaten ‒ das ist das Ziel der Schokoladenhersteller. Viel wurde bereits erreicht, doch es bleibt noch einiges zu tun. Benno Mauerhan spricht über Nachhaltigkeit, sein erstes Jahr als DACH-Chef und horrende Kakaopreise.