Die Notwendigkeit, Geschäfte wieder zu eröffnen, sei sehr groß, heißt es im offenen Brief an die Bundeskanzlerin. Die Unzufriedenheit in den Städten und Gemeinden unseres Landes wachse kontinuierlich. Und mit ihr drohen zunehmend weltweite Verwerfungen, die oft aus dem Auge verloren werden. Während die Politik einerseits Unternehmen gesetzlich in die Pflicht nehme, um Lieferketten-Standards zu gewährleisten, vernichten staatlich angeordnete Lockdowns gleichzeitig massenhaft Arbeitsplätze und Existenzen gerade in den Herstellerländern, in denen Kurzarbeitergeld ein Fremdwort sei. Auch die Debatte über Nachhaltigkeit und Klimaschutz nehme angesichts der Massen an unverkäuflicher Saisonware in den Geschäften und dem traurigen Blick auf eine solche Ressourcenverschwendung skurrile Züge an, heißt es im Schreiben weiter.
Mittelstandsverbund Öffnung gefordert
Die in Genossenschaften und anderen Verbünden des Mittelstandes organisierten Unternehmen aus mehr als 45 Branchen des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungsbranche fordern die Wiederöffnung der lokalen Geschäfte ab dem 8. März 2021 zuzulassen.
Bildquelle: Getty Images
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