S. Pellegrino „Grüner“ Transport

Nestlé-Tochter S. Pellegrino setzt beim Transport in Süddeutschland künftig auch auf Elektrolaster und Biomethan-Lkw. „Das spart weitere Emissionen - für uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität, die wir bis 2022 erreichen wollen“, sagt Marc Honold (Foto), Geschäftsführer von Nestlé Waters Deutschland & Österreich.

Dienstag, 09. Februar 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: S. Pellegrino

„Wir transportieren bereits heute 80 Prozent unseres Mineralwassers von Italien nach Deutschland mit dem Zug. Verglichen mit dem herkömmlichen Lkw-Verkehr können so durchschnittlich 3.900 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden", sagt Honold. „Jetzt wollen wir auch die übrigen 20 Prozent nachhaltig machen."

Für den Transport des Mineralwassers von Italien in den Süden Deutschlands setzt S. Pellegrino auf eine intermodale Lösung: Mit Lkw werden die Flaschen zunächst vom Produktionswerk in San Pellegrino Terme nach Mailand gefahren. Von dort aus es per Zug nach Deutschland und dann weiter auf der Straße bis zum Großhandel. Für diese letzte Teilstrecke vom Bahnhof München bis zum Kunden werden nun seit Januar biogas- und elektroangetriebene Lkw eingesetzt. Den kompletten Transport von der Quelle bis zum Großhändler übernimmt die Spedition Ansorge. „Auf der langen Strecke über die Alpen verbinden wir ab sofort die Stärke der Bahn mit alternativen Antrieben im Nahverkehr", so Wolfgang Thoma, Geschäftsführer der Spedition Ansorge. Für die Vor- und Nachläufe zur Schiene kommt laut Thoma dabei auch ein ganz besonderes Fahrzeug zum Einsatz: der Elias. Eine vollelektrische Zugmaschine, die von der Spedition zusammen mit Technologiepartnern in Eigenregie entwickelt wurde.

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