Symrise Opfer einer Cyberattacke

Der Aromenspezialist Symrise aus Holzminden ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Laut einer Unternehmenssprecherin handelt es sich „um eine kriminelle Handlung mit erpresserischer Absicht“.

Dienstag, 15. Dezember 2020, 09:02 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Symrise

Die IT-Systeme seien sofort vom Netz genommen worden. Die Auswirkungen würden nun analysiert. „Wir arbeiten eng mit den staatlichen Behörden und dem Landeskriminalamt zusammen“, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Das Unternehmen arbeite daran, die betroffenen Systeme zeitnah wieder hochfahren zu können. Zuerst hatte das „Handelsblatt“ über den Cyberangriff berichtet.

Symrise sei offenbar Opfer einer Ransomware-Attacke geworden, schreibt die Deutsche Presse-Agentur. Dabei wird ein Virus in die Systeme des Unternehmens geschleust, das wichtige Daten verschlüsselt. Für die Freigabe sollen die Unternehmen dann zahlen.

Die Produkte des Herstellers von Geruchs- und Geschmacksstoffen stecken in vielen Konsumgüterartikeln und auch in Nahrungsmitteln. Der Umsatz des Unternehmens lag 2019 bei 3,4 Milliarden Euro.

Hintergrundinformationen zu Cyberkriminalität in der Lebensmittelbranche liefert eine Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Peter Graß, Experte für Cyberversicherungen im GDV, erläuterte im LP-Interview die Motive und Vorgehensweisen der Kriminellen und wie man sich schützen kann.

Anzeige

SSI Schäfer

Moldauische Weine erobern den deutschen Einzelhandel

Ausgezeichnete Qualität, authentische Rebsorten und attraktive Preise: Moldauische Weine erobern Schritt für Schritt den deutschen Einzelhandel.
Jetzt mehr erfahren

Neue Produkte

Im Heft