Sie untersagt, das "Colonia" zum Verkauf «vorrätig zu halten, anzubieten, feilzuhalten, zu liefern, zu verkaufen oder sonst in den Verkehr zu bringen. Der Grund: Das "Colonia" stammt von einer Brauerei aus Frankfurt am Main. Als echtes Kölsch darf aber nur Bier vermarktet werden, das in Köln und Umgebung gebraut wurde. Nach Angaben des Landesamtes stießen die Kontrolleure bei Routinekontrollen im Internet auf das "Colonia", das für sich in Anspruch nimmt, im Charakter «an ein Kölsch in seiner ursprünglichen klassischen Form» zu erinnern. Auf dem Etikett ist die Kontur des Kölner Doms zu sehen. Für NRW ist das ein Unding. "Nach unserer Ansicht verstößt die gesamte Aufmachung des Bieres vom Etikett bis zum Namen gegen die geschützte EU-Angabe geografischer Spezialitäten", erläuterte das Landesamt der Deutschen Presse-Agentur. Verbraucher könnten es für ein echtes Kölsch halten. "Dieses darf aber nur in Köln und Umgebung gebraut werden. Ähnlich wie beim Parma-Schinken, dieser darf auch nur so benannt und vermarktet werden, wenn dieser in der italienischen Region Parma hergestellt wird", so das Landesamt. Die Braufactum-Brauerei aus Frankfurt reagierte überrascht auf die neue Verfügung - immerhin werde "Colonia", das als "Summer Ale" deklariert sei, schon seit 2009 vertrieben. Man werde allerdings nicht dagegen vorgehen, da man sich ab Januar auf andere Sorten im Handel fokussiere - «auch, wenn das bedeutet, dass nun wegen einer wenig nachvollziehbaren Anordnung Ware
Kölsch NRW verbietet Bier aus Hessen
Ein Bier mit dem Namen "Colonia" aus Hessen darf in Nordrhein-Westfalen nicht mehr verkauft werden - weil es die Kontrolleure zu sehr an ein echtes Kölsch aus dem Rheinland erinnert. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat das NRW-Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) erlassen.
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