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Reh Kendermann Expansion am Standort Bingen

Lebensmittel Praxis | 13. November 2019
Reh Kendermann: Expansion am Standort Bingen

Bildquelle: Reh Kendermann

Die exportorientierte Reh Kendermann Weinkellerei konnte ihren Umsatz trotz schwieriger Bedingungen im Ausland um 4,4 Prozent auf 83 Millionen Euro steigern. Vor allem das Geschäft mit Premiumkonzepten und die Entwicklung des rumänischen Weingutes trugen zum Wachstum bei. Das Exportgeschäft verzeichnete leichte Zuwächse. Für 2020 ist eine Erweiterung des Standorts Bingen geplant.

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Reh Kendermann generierte im abgeschlossenen Geschäftsjahr knapp 50 Prozent seines Umsatzes (fünf Prozent weniger als im Vorjahr) im Inland. „Wir glauben, dass wir in Deutschland unser Potenzial noch nicht ganz ausschöpfen“, erklärt Alexander Rittlinger (Foto), Geschäftsführer der Reh Kendermann Weinkellerei. Treiber seien in Deutschland insbesondere Premiumkonzepte, die Reh Kendermann für Kunden exklusiv umsetzt. Die leicht rückläufige Gesamtmenge konnte so minimiert werden.

Im laufenden Geschäftsjahr will die Kellerei im ersten Schritt Tankkapazitäten schaffen. Mit der Inbetriebnahme wird Bingen über 20 Millionen Liter Tankkapazität verfügen, weltweit sind es 34 Millionen Liter. „Der Standort wird sich enorm verändern, die interne Logistik wird neu organisiert, Zu- und Abfahrten werden verlegt“, berichtet Alexander Rittlinger. „Durch die Erweiterung in Bingen wird es uns über die Gruppe hinweg gelingen, nachhaltiger zu werden und CO2 zu reduzieren.“ Im Jubiläumsjahr 2020, voraussichtlich im März, fällt der Startschuss; mit der Fertigstellung des ersten Abschnitts rechnet das Unternehmen bis Ende 2021. Im zweiten Schritt will Reh Kendermann dann das aktuelle Verwaltungsgebäude modernisieren und erweitern, um für heutige und künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter moderne Arbeitswelten zu schaffen.