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Nestlé Deutschland Starbucks-Produkte kommen voran

Lebensmittel Praxis | 28. Oktober 2019

Bildquelle: Getty Images

Die Kooperation von Nestlé mit der amerikanischen Café-Kette Starbucks soll auch dem Nestlé-Werk in Schwerin zusätzlich Arbeit bringen. Wie ein Sprecher von Nestlè Deutschland sagt, laufen in dem Werk die Vorbereitungen für die Produktion von Lizenz-Kaffeekapseln. Die «Ostsee-Zeitung» hatte zuvor berichtet.

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Nestlé hatte 2018 rund 7,15 Milliarden Dollar (gut 6 Milliarden Euro) an Starbucks gezahlt, um Produkte wie Bohnen, gemahlenen Kaffee oder Kapseln unter der Starbucks-Marke weltweit in Supermärkten verkaufen zu dürfen. Der Verkaufsstart sei auf starke Nachfrage gestoßen. Seit wenigen Wochen sind die Erzeugnisse (19 Produkte), darunter Kapseln für das Dolce Gusto-System von Nestlé, auch in Deutschland im Markt.

Seit dem Start 2014 sei die Produktionskapazität inzwischen auf acht Linien ausgebaut worden, sagte der Unternehmenssprecher. Damit könnten zwei Milliarden Kapseln im Jahr hergestellt werden. Die Errichtung von bis zu zwölf Linien sind in den Hallen möglich. Die Mitarbeiterzahl liege mittlerweile bei rund 400. Mit einem Investitionsvolumen von 220 Millionen Euro war das Werk in Schwerin nach Angaben von Nestlé das größte Einzelinvestment des Konzerns in Deutschland. Die Kapseln aus Schwerin sind vor allem für die Märkte in Skandinavien, Osteuropa und Deutschland bestimmt.