Berentzen Weiterhin großer Durst auf Softdrinks

Vor allem dank des Erfolgs der Softdrink-Marke Mio Mio hat der Getränkekonzern Berentzen sein Geschäft stabilisiert.

Donnerstag, 24. Oktober 2019 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Berentzen

In den ersten neun Monaten verdiente der Konzern aus dem emsländischen Haselünne vor Zinsen und Steuern (Ebit) 6,1 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau von 6 Millionen Euro. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,5 Prozent auf 120,6 Millionen Euro. Es entwickelten sich sowohl die Segmente der alkoholischen als auch der alkoholfreien Getränke positiv. Die Softdrinks Mio Mio auf Basis von Mate, Cola, Lapacho und Guarana steigerten ihren Absatz um 36 Prozent. Nachdem das Geschäft mit Spirituosen zu Beginn des Jahres zurückgegangen war, seien die Erlöse auch hier gesteigert worden. Der Konzern hat nach eigenen Angaben auf das Minus reagiert und unprofitable Marken gestrichen.

Positiv habe sich auch das Geschäft mit Frischsaftsystemen, etwa Orangenpressen, entwickelt. Hier stieg der Umsatz um sechs Prozent. Die Zahlen zeigen nach Worten von Berentzen-Vorstand Oliver Schwegmann (Foto), „dass wir auch in konjunkturell anspruchsvolleren Zeiten als Unternehmen grundsolide aufgestellt sind“. Für das Geschäftsjahr 2019 peilt der Konzern einen Umsatz zwischen 164,7 und 173,4 Millionen Euro an. Im vergangenen Jahr waren es 162,2 Millionen Euro.

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