Mymuesli Gründer reagieren auf Verkaufsgerüchte

Die drei Gründer von Mymuesli haben sich mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Darin wollen sie Verkaufsgerüchte entkräften, die durch Medienberichte angeheizt worden waren.

Montag, 15. Juli 2019, 12:07 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: mymuesli/Viktor Strasse

„Wir drei haben die Lust auf Frühstückskörner nicht verloren“, zitiert das „Handelsblatt“ die Mymuesli-Gründer Max Wittrock, Philipp Kraiss und Hubertus Bessau. „Wir Gesellschaft werden weder eine neue Kapitalerhöhung durchführen – noch werden wir aktuell Anteile verkaufen“, betont das Trio. Laut der Zeitung bestätigten die Passauer jedoch, dass sie mit der Investmentbank Harris Williams zusammenarbeiten und mit Kaufinteressenten sprechen.

Seit 2016 gehört Genui Partners mit einem Anteil von 40 Prozent zum Gesellschafterkreis. Zwar müsse Genui Rendite erwirtschaften, das müsse aber nicht zwingend über einen Verkauf aller Geschäftsanteile erfolgen, heißt es in dem Bericht.

„Vielleicht haben wir mal einen anderen Investor, vielleicht machen wir einen Börsengang oder sagen irgendwann tatsächlich mal: Ab jetzt kann das jemand anders besser“, schreiben Bessau, Kraiss und Wittrock. Dieser Zeitpunkt sei aber noch nicht gekommen.

Die drei Freunde haben Mymuesli 2007 gegründet. Zwischenzeitlich gab es die individualisierten Müslimischungen nicht nur online und im Supermarkt, sondern auch in mehr als 50 eigenen Läden. Dadurch rutschte Mymuesli in die Verlustzone. Aktuell gibt es noch 29 Filialen.

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