Hamburg Ende des Dieselfahrverbots?

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) hat ein Ende der Dieselfahrverbote für ältere Fahrzeuge in Aussicht gestellt. „Bei den Durchfahrtsbeschränkungen ist es möglich, dass die erste Maßnahme in gut eineinhalb Jahren aufgehoben werden kann, wenn sich der jetzige Trend fortsetzt“, sagte Kerstan dem „Hamburger Abendblatt“ und dem Hörfunksender NDR 90,3.

Freitag, 31. Mai 2019, 11:34 Uhr
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Bildquelle: Getty Images

Vor einem Jahr waren bundesweit zum ersten Mal in Hamburg-Altona zwei Straßen für Dieselautos beziehungsweise Lastwagen gesperrt worden, die nicht die Abgasnorm Euro-6 erfüllen. Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) hat nun ein Ende der Dieselfahrverbote für ältere Fahrzeuge ins Gespräch gebracht. Die Fahrverbote hätten ihren Zweck erfüllt, sagte Kerstan. Die Luft an der vielbefahrenen Stresemannstraße sei sauberer geworden. Mit Blick auf das Dieselfahrverbot in der Max-Brauer-Allee sagte er, dieses könnte 2023 zurückgenommen werden.

Die Umweltorganisation BUND hatte dagegen sogar mehr Fahrverbote verlangt. Sie hätten in der Tat zu besserer Luft geführt, sagte Landesgeschäftsführer Manfred Braasch. Die Auswertung von Messwerten zeige aber auch, dass die Fahrverbote nicht ausreichend seien, um die Grenzwerte einzuhalten. Sie dürften vor allem nicht wieder aufgehoben werden, sagte Braasch.

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