Aldi und Lidl, Niederlande Energydrinks nicht für unter Vierzehnjährige

Die deutschen Discounter Aldi und Lidl werden in den Niederlanden keine Energiedrinks mehr an Jugendliche verkaufen. Ab Anfang Oktober dürften Kinder unter 14 Jahren die umstrittenen Getränke nicht mehr kaufen, teilte Aldi Nord am jetzt mit.

Mittwoch, 04. Juli 2018 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Stefan Mugrauer

Aldi begründete den Schritt mit zunehmenden Sorgen in der Gesellschaft. „Indem wir Energydrinks nicht mehr an Kinder verkaufen, stimulieren wir sie, eine gesündere Wahl zu treffen.“ Auch Lidl kündigte den Verkaufsstopp für Kinder in den Niederlanden an. Dies sei erst ein erster Schritt, sagte eine Lidl- Sprecherin. Möglicherweise werde das Mindestalter noch erhöht. Lidl hatte erst kürzlich angekündigt, in den niederländischen Filialen keine Zigaretten mehr zu verkaufen. Der niederländische Verband der Kinderärzte hatte Anfang des Jahres ein Verbot der Energiegetränke für Kinder unter 18 Jahren gefordert. Das hatte das Gesundheitsministerium zwar abgelehnt, viele Schulen hatten die Drinks bereits aber aus den Kantinen entfernt.

In Deutschland planen weder Aldi Nord noch Aldi Süd derzeit eine Altersbeschränkung bei Energydrinks, wie die Unternehmen auf Anfrage mitteilten. Auch bei Lidl gibt es diese derzeit in Deutschland nicht.

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