Dr. Oetker:Rückgang im Inland

Bildquelle: Hoppen

Dr. Oetker Rückgang im Inland

Das Geschäft mit Tiefkühlpizzen, Backmischungen und Puddingpulver wächst bei Dr. Oetker im Ausland, im Inland gehen dagegen die Lebensmittelumsätze zurück. Um fast 2 Prozent auf 726 Millionen Euro sank 2017 der Umsatz in Deutschland, das Ausland legte um 1,8 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zu, wie die Lebensmittelsparte von Dr. Oetker in Bielefeld mitteilt.

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Das Geschäft in Deutschland gilt als gesättigt. Der Gesamtumsatz kletterte geringfügig auf 2,43 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslandsgesellschaften des Familienunternehmens aus Ostwestfalen steuern Jahr für Jahr einen höheren Anteil zum Umsatz bei. 2017 waren es 70,1 Prozent (2016: 69,4). Negativ wirkte sich dabei auf den Umsatz die andauernde Abwertung der türkischen Lira sowie des britischen Pfundes nach der Brexit-Ankündigung aus. Auch verliert der mexikanische Peso im Vergleich zum Euro. Genaue Zahlen nennt Dr. Oetker nicht, spricht aber in einer Mitteilung von einem „erheblichen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung“.

Zahlen zum Ergebnis veröffentlicht das Familienunternehmen traditionell nicht. Die Zahl der Beschäftigen bei Dr. Oetker blieb weltweit bei mehr als 11.600 nahezu konstant, in Deutschland erhöhte sie sich um 0,9 Prozent auf mehr als 4.500 Mitarbeiter.