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PHW-Gruppe Umsatzplus und starke Produktionssteigerung von Tierwohlprodukten

Lebensmittel Praxis | 15. Februar 2018
PHW-Gruppe: Umsatzplus und starke Produktionssteigerung von Tierwohlprodukten

Bildquelle: PHW

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es bei der PHW-Gruppe nach eigenen Angaben ein leichtes Umsatzplus, trotz Großbränden in Bogen und Lohne. Die Produktion an Tierwohlprodukten habe sich stark erhöht: Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs habe man diese Produktionsmenge mit rund 1,7 Millionen Tieren pro Woche mehr als verdreifacht, unter anderem für die Initiative Tierwohl, Privathof-Geflügel, Beter Leven, Kip van Morgen und Donautaler Premium Geflügel.

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Anfang 2016 seien pro Woche rund 500.000 Tiere aus verschiedenen Tierwohl-Konzepten geschlachtet worden. „Unser nächstes Ziel ist es, die Produktionsmengen sämtlicher Tierwohlprodukte im Jahr 2018 auf 60 Prozent zu steigern“, erklärt Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe. Im Kerngeschäftsfeld Geflügelspezialitäten habe die PHW-Gruppe aufgrund des Großbrands in der Schlachterei Oldenburger Geflügelspezialitäten GmbH & Co. KG (Lohne) im März 2016 einen leichten Umsatzrückgang verzeichnen müssen. Das Umsatzvolumen sei in diesem Segment von rund 1,38 Mrd. Euro auf 1,37 Mrd. Euro gesunken. Der Betriebsausfall in Lohne zeigte auch Einfluss auf das Exportgeschäft: Hier sank der Anteil von 20,1 Prozent auf 16 Prozent, da der heimische Markt mit Priorität bedient wurde, heißt es weiter.

Mit den Geflügelgesellschaften im Ausland habe die PHW-Gruppe erneut leicht zugelegt: Die polnischen, bulgarischen und niederländischen Beteiligungen steuerten demnach rund 477,6 Millionen Euro (Vorjahr 471,2 Millionen Euro) zum Gesamtumsatz der PHW-Gruppe bei. Der sei im Geschäftsjahr 2016/17 insgesamt um rund 1 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,46 Milliarden Euro) gestiegen.

Mit 191,3 Millionen Euro (Vorjahr: 238,7 Mio. Euro) habe die PHW-Gruppe erneut nachhaltig in die vorwiegend deutschen Standorte investiert. Allein 65,7 Millionen Euro seien in den Wiederaufbau der Oldenburger Geflügelspezialitäten GmbH & Co. KG in Lohne geflossen. Weitere Großinvestitionen seien der Anhaltinischen Geflügelspezialitäten GmbH (Möckern) mit dem Bau einer neuen Schlachthalle mit Sozialtrakt zugute gekommen. Ebenso habe man in der Märkischen Geflügelhof-Spezialitäten GmbH (Königs Wusterhausen) in die Optimierung der Produktionsprozesse investiert. Bei der Allfein Feinkost GmbH & Co. KG (Zerbst) seien neue Produktionstechnologien ausgebaut worden. Alleine 9,7 Millionen Euro seien in Investitionen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, wie beispielsweise Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Emissionsreduktion, geflossen.