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Homann Beihilfe zur Produktionsverlagerung

Lebensmittel Praxis | 03. Juli 2017
Homann: Beihilfe zur Produktionsverlagerung

Bildquelle: Homann

Die Homann Feinkost GmbH bündelt die Produktion ihrer Werke Dissen, Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal ab 2020 in Leppersdorf. Über eine entsprechende Entscheidung des Aufsichtsrates informierte das Unternehmen.

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Die Maßnahme umfasst Investitionen von rund 500 Mio. Euro. Die zwischenzeitlich mit den Betriebsräten, der Gewerkschaft und der Politik geführten Gespräche hätten zu keinem anderen Ergebnis geführt, hieß es. Auch die von den Vertretern der Arbeitnehmer gemeinsam mit externen Fachleuten entwickelten Konzepte hätten sich "betriebswirtschaftlich als nicht dauerhaft tragfähig erwiesen". Der Homann-Mutterkonzern Theo Müller hatte bereits im Mai über Pläne für eine Verlagerung nach Sachsen informiert. In Leppersdorf betreibt Müller bereits eine Molkerei (Sachsenmilch) mit rund 2.500 Mitarbeitern. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) stellte Unterstützung bei der Erweiterung in Leppersdorf in Aussicht. Die mögliche Gewährung einer Regionalbeihilfe sei am 14. Juni bei der EU-Kommission notifiziert worden.

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