Glyphosat Erneut Zweifel an Studien

Gerade erst hat die europäische Chemikalienagentur Echa in Helsinki nach dem Vergleich verschiedener Studien bescheinigt, die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erfüllten nicht die Kriterien, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten. Nun werfen interne E-Mails von Monsanto erneut Fragen zur Unabhängigkeit der Wissenschaft auf.

Freitag, 17. März 2017, 13:32 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Diese Woche enthüllte die New York Times interne E-Mails von Monsanto-Mitarbeitern, die belegen sollen, dass Monsanto an Studien mitgearbeitet habe, die später als Arbeiten unabhängiger Wissenschaftler ausgegeben worden seien, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Zudem soll der US-Konzern gezielt darauf hingewirkt haben, eine eigenständige Untersuchung zu Glyphosat durch das US-Gesundheitsministerium zu verhindern. Der Bericht beruht auf Dokumenten aus einem Gerichtsverfahren im Bundesstaat Kalifornien, die auch der Süddeutschen Zeitung vorliegen. Vor dem Gericht klagen Betroffene, die am Non-Hodgkin-Lymphom, einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems, leiden. Sie machen dafür Glyphosat verantwortlich.

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