Die belgischen Rinderschlachtungen fuhren mit 911.370 Tieren und einem Schlachtgewicht von 278.360 t ein neues Rekordergebnis ein. Im Vorjahr wurden noch 872.548 Tiere der Schlachtbank zugeführt. Das entsprechende Schlachtgewicht wurde damals auf 267.880 t beziffert. Sowohl bei Kälbern, Jungvieh als auch bei Kühen und Färsen wurde 2016 ein Plus verzeichnet, lediglich die Bullenschlachtungen waren rückläufig und zwar von 166.823 im Jahr 2015 auf 161.469 im vergangenen Jahr. Innerhalb von zehn Jahren sind die belgischen Rinderschlachtzahlen um zwölf Prozent in die Höhe geklettert. Auch die Schlachtzahlen von Geflügel konnten im vergangenen Jahr von 303,95 Mio. auf 306,65 Mio. Tiere zulegen. Aufgrund der unbefriedigenden Preissituation auf der Landwirtschaftsstufe zogen die Schweinehalter die Notbremse: Die Schlachtungen wurden auf 11,18 Mio. Tiere zurückgefahren, das entspricht einem Schlachtgewicht von 1,06 Mio. t. Im Vorjahr gingen noch 11,89 Mio. Schweine im Königreich an den Haken, gut für ein Schlachtgewicht von 1,12 Mio. t.
Belgische Fleischwirtschaft Mehr Rinder und Geflügel, weniger Schweine
2016 wurden belgienweit insgesamt 319 Mio. Tiere geschlachtet. Während die Rinder- und Geflügelschlachtungen um 4,45 bzw. ein Prozent stiegen, gingen sechs Prozent weniger Schweine an den Haken. Das geht aus den Zahlen hervor, die der Föderale Öffentliche Dienst Wirtschaft jetzt veröffentlicht hat.
Bildquelle: VLAM
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