Weniger Menschen in Deutschland wollen in diesem Jahr zum Valentinstag Geschenke kaufen. Lediglich 20 Prozent der Verbraucher planen Einkäufe wie Pralinen, Rosen oder Kosmetikartikel, wie der Handelsverband Deutschland mitteilte. Das sind 8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Das Handelsforschungsinstitut IFH Köln befragte im Januar 500 Personen zwischen 18 und 69 Jahren repräsentativ zu diesem Thema.
Statt Valenstinstag-Geschenken Geld für Karneval
Der Rückgang liegt nach Angaben des Handelsverbands unter anderem daran, dass der Valentinstag in diesem Jahr auf den 14. Februar und damit auf denselben Tag wie der Karnevalssamstag fällt. Jeder zwölfte Befragte will demnach auf den Valentinstag verzichten und stattdessen Geld für Karneval ausgeben.
Der Handelsverband rechnet rund um den Valentinstag im Einzelhandel mit zusätzlichen Umsätzen von 1,18 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr waren es etwa 1,3 Milliarden Euro. Erlöse in der Gastronomie, etwa durch Restaurantbesuche, sind in dieser Summe nicht enthalten.
Verbraucher zahlen für Pralinen deutlich mehr
Bei Verbrauchern, die zum Valentinstag einkaufen wollen, zeigt sich laut Umfrage folgendes Bild: 19 Prozent wollen eher oder deutlich mehr ausgeben als im Vorjahr, 22 Prozent weniger und 59 Prozent genau so viel. Besonders beliebt sind Blumen, Pflanzen, Gutscheine und Lebensmittel.
Die Verbraucher müssen beim Geschenkkauf zumindest teilweise tiefer in die Tasche greifen. Pralinen waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember knapp 20 Prozent teurer als im Februar 2025. Die Preise für Schnittblumen sowie Zimmerblumen und -pflanzen liegen hingegen etwa auf demselben Niveau.


