Statistisches Bundesamt Großhandelspreise steigen um 1,5 Prozent

Die Verkaufspreise im Großhandel sind im November um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Haupttreiber waren Nahrungs- und Genussmittel. Besonders stark verteuerten sich Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze mit einem Plus von 21,9 Prozent.

Montag, 15. Dezember 2025, 08:41 Uhr
Theresa Kalmer
Besonders deutlich verteuerten sich Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze auf Großhandelsebene. Bildquelle: Getty Images

Die Verkaufspreise im Großhandel sind im November 2025 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 erhöhten sich die Preise um 0,3 Prozent. Im Oktober hatte die Jahresveränderungsrate noch bei 1,1 Prozent gelegen, im September bei 1,2 Prozent.

Hauptverantwortlich für den Anstieg waren nach Angaben des Bundesamts die Preise für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren. Diese lagen im Durchschnitt 3,2 Prozent über dem Niveau von November 2024. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 sanken die Preise in diesem Bereich leicht um 0,2 Prozent.

Besonders deutlich verteuerten sich Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze auf Großhandelsebene. Die Preise stiegen hier binnen Jahresfrist um 21,9 Prozent. Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten 12,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch für Fleisch und Fleischwaren mussten Händler 7,3 Prozent mehr bezahlen, für lebende Tiere 4,8 Prozent mehr.

Nicht-Eisen-Metalle werden deutlich teurer

Einen starken Preisanstieg verzeichnete auch der Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise kletterten hier um 28,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und um 3,5 Prozent gegenüber Oktober 2025. Günstiger als im November 2024 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln. Sie sanken um 5,9 Prozent. Gegenüber Oktober 2025 stiegen diese Preise jedoch um 1,4 Prozent.

Auch Altmaterial und Reststoffe wurden im Vorjahresvergleich günstiger. Die Preise lagen hier 6,5 Prozent unter dem Niveau von November 2024. Gegenüber Oktober 2025 sanken sie um weitere 0,6 Prozent.

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