Nachhaltigkeitsbericht Schwarz Gruppe erweitert Recycling-Strategie für Verpackungen

Die Schwarz Gruppe will bis 2030 die Verpackungen ihrer Eigenmarken maximal recyclingfähig gestalten. Der Handelskonzern plant, den Einsatz von neuem Material in Einwegverpackungen um 15 Prozent zu reduzieren. Bereits jetzt recycelt die Gruppe knapp 89 Prozent ihres Gesamtabfalls.

Donnerstag, 24. Juli 2025, 10:51 Uhr
Theresa Kalmer
Der gemeinsam erstellte Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmen der Schwarz-Gruppe dokumentiert die Fortschritte, Erfolge und Kennzahlen des Geschäftsjahres 2024. Bildquelle: Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe hat ihre Kreislaufwirtschaftsstrategie ausgeweitet und will künftig sämtliche Verpackungsarten und -materialien in ihre Nachhaltigkeitsziele einbeziehen. Die Handelsgruppe strebt unter anderem an, bis 2030 die Verpackungen ihrer Eigenmarken maximal recyclingfähig zu gestalten und den Einsatz von neuem Material in Einwegverpackungen um 15 Prozent zu reduzieren, wie das Unternehmen mitteilte.

Die neue Strategie mit dem Namen REset Resources umfasst fünf Handlungsfelder: REdesign, REduce, REuse, REcollect und REcycle. Im Geschäftsjahr 2024 recycelte, wiederverwendete, vergärte oder kompostierte die Gruppe nach eigenen Angaben bereits 88,6 Prozent ihres Gesamtabfalls. Bis 2027 will die Schwarz Gruppe ihre Ware innerbetrieblich auf nahezu 100 Prozent Mehrwegpaletten kommissionieren.

„In diesen komplexen und herausfordernden Zeiten führen wir unser gemeinsames Nachhaltigkeitsengagement nicht nur konsequent fort, sondern bauen es gezielt aus“, zitierte das Unternehmen den Komplementär der Schwarz Gruppe, Gerd Chrzanowski, in der Mitteilung. Die Strategie soll dazu beitragen, die europäische Ressourcensouveränität zu stärken und die Abhängigkeit von globalen Versorgungsengpässen zu verringern.

Die Schwarz Gruppe hat sich zudem verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette bis spätestens 2050 auf Netto-Null zu reduzieren. Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die kurzfristigen Klimaziele der Gruppe im Frühjahr 2025 validiert. Im Geschäftsjahr 2024 erzeugte die Handelsgruppe den Angaben zufolge rund 370.000 Megawattstunden Strom durch Photovoltaikanlagen - 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies entspreche dem Jahresverbrauch von 106.500 Haushalten.

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