Netto Marken-Discount Nachhaltigere Bananen zum Einstiegspreis

Die Edeka-Tochter Netto Marken-Discount bietet ab sofort Bananen aus verantwortungsbewussterem Anbau im Preiseinstiegssegment an. Die Früchte stammen aus einem Programm in Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund For Nature (WWF), welches ökologische und soziale Nachhaltigkeitsbemühungen fördert. 

Montag, 23. Juni 2025, 14:26 Uhr
Thomas Klaus (mit dpa)
Woher kommen die Bananen? Möglichst aus nachhaltigem Anbau, finden der Discounter Netto und sein Partner WWF. Bildquelle: Getty Images

Netto Marken-Discount führt nachhaltigere Bananen im Preiseinstiegssortiment ein. Die Bananen der Eigenmarke Markttag stammen aus einem Programm, das einen verantwortungsbewussteren konventionellen Anbau unterstützt. Die Früchte tragen das WWF-Programm-Logo, um Kunden auf die Herkunft aus einem Anbauprogramm für eine bessere Banane hinzuweisen.

Bananenfarmen in Ecuador, Kolumbien, Costa Rica und Kamerun

Das Programm setzt Netto Marken-Discount auf Bananenfarmen in Ecuador, Kolumbien, Costa Rica und Kamerun um. Es zielt nach Unternehmensangaben darauf ab, dass die Bedingungen des konventionellen Anbaus verbessert und sowohl ökologische als auch soziale Nachhaltigkeitsbemühungen erhöht werden. „Mit unserer Banane aus dem WWF-Programm unterstützt Netto den Umwelt- und Klimaschutz auch im konventionellen Anbau“, erklärte Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation.

Bis 2030 Anbau aller Bananen nach Nachhaltigkeitskriterien

Zunächst vermarktet Netto die Bananen nach dem Prinzip des Mengenausgleichs. Das bedeutet, dass anfangs nicht alle teilnehmenden Farmen bereits alle Programmmaßnahmen umsetzen. Ein Teil der Netto-Eigenmarken-Bananen stammt von Ausgleichsfarmen, die Mindestvoraussetzungen wie die Rainforest Alliance-Zertifizierung erfüllen. Bis 2030 will Netto alle Bananen nach den Nachhaltigkeitskriterien anbauen lassen.

Programm mit sechs zentralen Themenfeldern

Das Programm konzentriert sich auf sechs zentrale Themenfelder: Schutz natürlicher Ökosysteme und Biodiversität, Wassermanagement, integriertes Anbaumanagement, Klimaschutz, Abfallmanagement und soziale Verantwortung. In Kolumbien und Ecuador gaben die Programmfarmen beispielsweise bereits 77 Hektar Anbaufläche auf, um Schutzzonen zu schaffen.

Patricia Graf, Leiterin Transformation, Landschaft und Gesellschaft der Netto-Partnerschaft beim WWF, betonte die Bedeutung des Programms: „Die nachhaltigere Banane zum günstigen Preis ist ein bedeutender Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Massenmarkt. Wir wollen so die gesamte Branche transformieren.“

Netto und WWF seit zehn Jahren Partner

Netto arbeitet seit zehn Jahren mit dem WWF Deutschland zusammen, um das Eigenmarkensortiment nachhaltiger zu gestalten. Über 400 Eigenmarken-Produkte tragen bereits das Panda-Logo des WWF. Mit der Einführung der Programmbanane im Preiseinstieg vertieft Netto sein Engagement und ermöglicht umweltbewussteres Einkaufen auch für preissensiblere Kunden.

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