Laut der repräsentativen Studie „Wie sicher essen wir Deutschen?“ des Meinungsforschungsinstitutes Forsa aus dem Januar 2025, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, halten 89 Prozent der Befragten Lebensmittel in Deutschland für sehr oder eher sicher. Dieser Wert ist gegenüber der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2023 leicht gestiegen. 41 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass Rückrufe ihr Vertrauen in die Sicherheitssysteme eher erhöhen.
Wichtigste Kriterien Frische, Hygiene und Wohnortnähe
„Wer Lebensmittel einkauft, möchte sicher sein, dass die gewählten Produkte frisch und hygienisch einwandfrei sind. Dass unsere gesicherten Prozesse auch beim Verbraucher zu mehr Vertrauen in sichere Lebensmittel führen, ist ein tolles Ergebnis unserer zweiten QS-Studie.“ Das erklärt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer bei QS. „Das bestätigt uns in unserer täglichen Arbeit, vom Landwirt bis zum Lebensmitteleinzelhändler.“
Laut der Befragung sind Frische, Hygiene und Nähe zum Wohnort die drei wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Einkaufsstätten. Diese Merkmale nannten 97, 95 und 90 Prozent der Befragten als besonders wichtig. Die Preisgestaltung folgt mit 86 Prozent an vierter Stelle. Zusätzlich wünschten sich 47 Prozent der Befragten mehr Informationen zur Lebensmittelsicherheit, insbesondere direkt auf der Verpackung.
83 Prozent des LEH beteiligt sich am QS-System
Nach Angaben von QS nehmen rund 83 Prozent des deutschen Lebensmitteleinzelhandels am QS-System teil. Dort erfolgen regelmäßige Audits, bei denen unter anderem Lagerbedingungen, Temperaturführung und Hygieneverhalten des Personals geprüft werden.
An der Online-Befragung beteiligten sich insgesamt 1.002 Personen ab 18 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Auswahl erfolgte nach einem systematischen Zufallsverfahren.
