Ernährungsstrategie Fruchthandelsverband unzufrieden

Der Ernährungsstrategie der Bundesregierung und den Ergebnissen des Bürgerrates Ernährung kann der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV) wenig abgewinnen. Dass Obst und Gemüse dort einen hohen Stellenwert hätten, sei zwar erfreulich. Aber davon abgesehen, werde die Branche „mit schönen Worten abgespeist“, die man noch nicht einmal als guten Willen durchgehen lassen könne.

Freitag, 19. Januar 2024, 10:11 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Der Verband formuliert in einem Statement:  „So kann man als Bundesernährungsminister sehr leicht die Abschaffung der Mehrwertsteuer für frisches Obst und Gemüse propagieren, obwohl man genau weiß, dass der Finanzminister das nicht umsetzen wird und es die Obst- und Gemüsepreise nur um einstellige Centbeträge verbilligen würde. Oder man fordert die Einführung eines kostenlosen Schulessens, aber wenn die Bundesländer das nicht umsetzen, bleibt es folgenlos. Das gilt für viele andere Forderungen und Ideen in gleicher Weise: Der Bund hat keine Kompetenz und die Länder haben das entsprechende Geld nicht.“

Zugleich verweist der Verband darauf, dass der Branche die Arbeit immer mehr erschwert werde: „Anstatt der versprochenen Entbürokratisierung erhalten wir zunehmend Auflagen, Einschränkungen und Dokumentationspflichten, die Obst und Gemüse kein bisschen besser machen, sondern höchstens teurer.“

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