Preisänderung Butterpreise fallen stark

Alle großen Lebensmittel-Einzelhändler senken die Verkaufspreise für Butter, teilweise sehr stark. Grund dafür sind fallende Rohwarenpreise im Zuge eines leichten Überangebots.

Mittwoch, 01. Februar 2023 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Butterpreise fallen stark
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So kostet das 250-Gramm-Stück Deutsche Markenbutter mildgesäuert der Kaufland-Eigenmarke K-Classic ab sofort 1,59 Euro statt bisher 1,99 Euro. Die Verbraucher waren laut dem Unternehmen in den vergangenen Monaten von gestiegenen Lebenshaltungskosten sowie einer hohen Inflationsrate betroffen. Demtensprechend wolle man die Preisvorteile nun direkt an die Kunden weitergeben, so der Einzelhändler.

Auch Norma startet den Februar mit günstigeren Butterpreisen. Nach Angaben des Discounters sollen die Kunden künftig ebenfalls  sparen. Die Sorte Landfein Deutsche Markenbutter wird von bisherigen 1,99 Euro ebenfalls auf 1,59 Euro runtergesetzt.

Es handelt sich dabei nicht um Sonderangebote, sondern den neuen Normalpreis. Zum Höhepunkt der Preiswelle im vergangenen Mai hatte beispielsweise das 250-Gramm-Paket Gut & Günstig Butter von Edeka 2,29 Euro gekostet. Auch die Hamburger wollen den Preis auf 1,59 Euro senken. Auch Butter von Markenherstellern wurde vielfach günstiger.

Zuvor hatte bereits Aldi teils starke Preissenkungen bei Butter durchgesetzt. Dies berichtet die Bild-Zeitung und beruft sich dabei auf die zum Axel Springer Konzern gehörende Prospekt-App Kaufda.

Dass die Preise gerade jetzt ins Rutschen geraten, hängt mit dem Rhythmus der Preisverhandlungen in der Milchbranche zusammen. Die alten Verträge waren Ende Januar ausgelaufen, und in den neuen Verträgen konnten die Händler deutlich günstigere Konditionen vereinbaren, die die aktuellen Preissenkungen ermöglichen. Ein Grund für die Entwicklung sei, dass nach den im vergangenen Jahr erzielten Rekordpreisen für Milch die Rohmilchproduktion in Deutschland wieder spürbar zugenommen habe, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes, Eckhard Heuser. Dadurch sei wieder ein leichtes Überangebot entstanden, und die Preise seien so unter Druck geraten. Die neuen Verträge haben eine Laufzeit von vier Wochen. Mit neuen Preissteigerungen nach dem Ende der Laufzeit rechnet der Branchenkenner aber nicht.

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