Klimaneutralität Offener Dialog gefordert

Die Deutsche Umwelthilfe kündigte letzte Woche an, juristisch gegen irreführende Werbeversprechen klimaneutraler Produkte vorzugehen. Das Unternehmen ClimatePartner sieht die Gefahr von Pauschalverurteilungen und spricht sich für Initiativen zur Begriffserklärung von Klimaneutralität aus.

Mittwoch, 25. Mai 2022 - Handel
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Bildquelle: Laverana

„Wir begrüßen die gesellschaftspolitischen Diskussionen zur Klärung und Verwendung des Begriffs Klimaneutralität“, sagt Moritz Lehmkuhl, Gründer und CEO von ClimatePartner und kommentiert damit die aktuelle Initiative der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Diese bemängelt, dass unterschiedliche Labels und ihre Vermarktung unzureichend darüber informieren würden, was der tatsächliche Beitrag zum Klimaschutz sei (siehe: https://lebensmittelpraxis.de/handel-aktuell/33899-verbraucherschutz-deutsche-umwelthilfe-geht-gegen-falsche-werbeversprechen-vor.html).

ClimatePartner hält die pauschale Kritik der DUH für schädlich, da sie auch Unternehmen treffe, deren Klimaschutzaktivitäten seit jeher transparent und wirksam seien. Das Unternehmen sei mit seinem Leistungsspektrum und dem Label „Klimaneutral“ ein langjährig etablierter Partner der Wirtschaft. Über das dem Label zugehörige ID-Tracking ließen sich alle Details zu den Klimaschutzprojekten abrufen, sodass konkrete Klimaschutzleistungen und CO2-Ausgleich für Verbraucher transparent ablesbar seien.

Überzogene oder gar irreführende Marketingmaßnahmen im Klimaschutz hält auch ClimatePartner für kritisch – und für schädlich vor dem Hintergrund der bedeutenden Rolle, die die Wirtschaft bei der Erreichung des 1,5 Grad-Ziels spielt: So würden die Vereinten Nationen für den globalen Klimaschutz eine Finanzierungslücke von 100 Milliarden US-Dollar sehen. Ohne einen wesentlichen Beitrag der Wirtschaft sei dies nicht zu erreichen.

„Schon allein deshalb sind alle Initiativen und Maßnahmen wichtig, die allen Beteiligten Handlungs-, Entscheidungs- und Planungssicherheit geben“, sagt Lehmkuhl. „Wir sind offen für den Dialog, denn Klimaschutz ist immer auch von einem gemeinsamen Verständnis und der Bereitschaft aller Beteiligten abhängig. Es würde uns daher freuen, dass konstruktiv am Klimaschutz gearbeitet wird, statt mit pauschaler und nicht zielführender Kritik.“

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